Armin Baum zur Lösung der Synoptischen Frage

 

Armin Baum zur Lösung der "Synoptischen Frage":

 

„Historische Analogien aus der antiken Literatur oder aus wissenschaftlichen Nachbardisziplinen wurden in über 200 Jahren Forschung (erstaunlicherweise) nur verinzeilt herangezogen. Und das ist es, was mich persönlich am meisten erstaunt hat, seit ich mich vor einigen Jahren mit der Synoptischen Frage beschäftigt habe.“ Ausführlicher in zwei Vorträgen von "Glauben und Denken":

 

https://www.youtube.com/watch?v=87b5nQ57Vew

 

https://www.youtube.com/watch?v=uQ4KFgi9x_A

 

 

 

Oder ausführlicher zum Nachlesen in der Einleitung in das Neue Testament.

 

 

 

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TVG-Lehrbücher im neuen Design

Nach der Monografienreihe hat jetzt auch die Lehrbuchreihe eine neue Reihengestaltung. Als erste Bände im neuen Design sind die Nachauflagen des "Grundkurs Neutestamentliches Griechisch" von Heinrich von Siebenthal sowie des von ihm herausgegebenen "Lehrbuch Bibel-Hebräisch" + Lösungs- und Begleitband erschienen.

Grundkurs neutestamentlichen Griechisch

Lehrbuch Bibel-Hebraisch, Lösungs- und Begleitband

 

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TVG-Monografien im neuen Design

Nach einigen Jahren war ein Relaunch fällig: Die TVG-Monografien haben jetzt ein neues Design - und kommen (bei Brunnen) im Hardcover. Moderner sollte es sein und trotzdem den optischen Standarts wissenschaftlicher Monografien entsprechen. Und wenn schon der Inhalt nicht nur wertvoll, sondern auch nicht ganz billig zu erwerben ist, soll man auch ein ordentliches Buch in Händen halten.

Den Anfang gemacht hat Manuel Schmid, "Kämpfen um den Gott der Bibel - Die bewegte Geschichte des Offenen Theismus"


Manuel Schmid zeichnet die Entstehungsgeschichte des „Offenen Theismus“ nach, der gerade im amerikanischen Evangelikalismus zu erbitterten Kontroversen geführt hat. Er wirft damit auch ein Licht auf evangelikale Streitkultur und „Ambiguitätstoleranz“, hilft aber vor allem, die Bewegung des Offenen Theismus aus ihrer Geschichte heraus zu verstehen. Das Buch zeichnet die Debatte um diese neue Sicht in mehreren Phasen nach und legt Wert auf die theologischen, philosophischen und biblischen Argumente, die im Spiel sind. Zum Schluss stellt sich die Frage, ob dieser „lächerliche Gott“ nicht jenem Gott, der sich am Kreuz offenbart, unheimlich ähnlich ist?

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Der neue TVG-Prospekt 2020/21

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BRUNNEN Theologie zum kleinen Preis

Eberhard Troeger erhält einen Preis für sein Lebenswerk

Der mit 500 Euro dotierte Lebens.Werk-Preis der Akademie für Weltmission in Korntal wurde am 10. September 2020 an Pfarrer Eberhard Troeger verliehen.

Eberhard Troeger erhielt den Preis für sein jahrzehntelanges fachliches und persönliches Engagement zum Verständnis des Islams aus christlicher Perspektive.

Besonders gewürdigt wurde dabei seine höchst integre Grundhaltung, die jederzeit von Respekt und Liebe für Menschen und gleichzeitiger Klarheit und kritischer Auseinandersetzung in theologischen Fragen geprägt ist.

 

Im Brunnen Verlag hat Troeger zu diesem Thema Das Buch "Der Islam und die Gewalt" veröffentlicht. Sein neustes Buch mit dem Titel„Kirche und Mission in Syrien im 19. und 20. Jahrhundert“ ist im Juni 2020 nach 20 Jahren Forschung ebenfalls im Brunnen Verlag erschienen.

Während seines Theologiestudiums in Tübingen gab die Begegnung mit einem Kommilitonen den Ausschlag für Troegers Interesse am Islam. Denn dieser meinte immer wieder: „Im Koran steht das so ähnlich.“ Diesen Ähnlichkeiten, oder vermeintlichen Ähnlichkeiten, wollte Troeger auf den Grund gehen. Pfarrer Troeger war von 1966 bis 1975 mit der Evangeliumsgemeinschaft Mittlerer Osten e.V. (EMO) in Ägypten tätig und von 1975 bis 1998 deren Leiter. Er ist Mitbegründer des Arbeitskreises Islam und des Institutes für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz und hat zudem viele theologische Veröffentlichungen zu diesem Thema verfasst. Pfarrer Troeger hat eine lange Verbindung mit der AWM. Er war im Vorstand der AEM als sie gegründet wurde, war als Dozent hier tätig und konnte über viele Jahre Studenten in der Perspektive zum Islam und zu Muslimen prägen.

 

Der Kern, um den es Pfarrer Troeger in seinen vielfältigen Aufgaben ging, war, Jesus Christus groß zu machen. Sein Wunsch ist, dass auch im Zentrum der muslimischen Welt ein geistlicher Durchbruch geschieht und christliche Gemeinden entstehen. Auf die Frage hin, was er Deutschland wünsche, meinte Troeger, dass es wichtig wäre, die Angst vor der Zukunft zu verlieren. Wir sind und werden eine multi-kulturelle Gesellschaft in der es mehr und mehr multikulturelle Gemeinden nach dem Vorbild Antiochias braucht.

 

Yassir Eric, der Leiter des Europäischen Institutes für Migration, Integration und Islamthemen an der AWM, hielt die Laudatio für Pfarrer Troeger. Er machte deutlich wie sehr Pfarrer Troeger die Missionsarbeit in der muslimischen Welt geprägt hat. Wie er vor allem auch Konvertiten geholfen hat, eine Theologie zu entwickeln, die dem Islam wiederstehen kann. Letztendlich läge es aber nicht an neuen Methoden, dass sich das Evangelium in vielen Teilen der muslimischen Welt ausbreite, sondern daran, dass Menschen wie Pfarrer Troeger beteten, und dann den Mut hatten, sich aufzumachen, um diesen Menschen zu begegnen und sie zu lieben. Pfarrer Troeger wurde der Preis im Rahmen einer Corona-bedingt kleinen Feier mit auserwählten Gästen an der AWM verliehen.

 

Wie der Titel des Preises „Lebens.Werk“ schon verrät, erhalten die Preisträger die Auszeichnung nicht für eine einzelne, herausragende Leistung. Ihr Leben und Wirken wird als Gesamtes ausgezeichnet. Der Lebens.Werk-Preis will Menschen würdigen, die ihr Leben in interkulturellen Kontexten eingebracht haben, und wesentliche Beiträge geleistet haben in der Bildungs- und Entwicklungszusammenarbeit, im Gemeindeaufbau, in der Wertschätzung und Unterstützung von Minderheiten.

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Bernd Brandl über Troeger, Kirche und Mission in Syrien

Prof. Dr. Bernd Brandl, Professor für Kirchen- und Missionsgeschichte an der Internationalen Hochschule Liebenzell, Bad Liebenzell, über Eberhard Troeger, "Kirche und Mission in Syrien im 19. und 20. Jahrhundert":

 

 

Eberhard Troeger ist mit diesem reifen Alterswerk etwas Bedeutsames gelungen, das nur ihm als ausgewiesenen christlichen Experten des Nahen und mittleren Ostens möglich war: Die Darstellung einer umfassenden neueren Kirchen- und Missionsgeschichte Syriens. Dabei bemüht er sich, die Geschichte, Entwicklung und gegenwärtige Lage aller Kirchen und christlichen Bewegungen in diesem mehrheitlich muslimischen Land zu erfassen. Vor allem gelingt es ihm, den vielen missionarischen Organisationen und Bewegungen, die ihre Spuren durch die letzten zwei Jahrhunderte in Syrien hinterlassen haben, nachzugehen, ihre Geschichte, manches Scheitern aber auch Erfolge derselben zu beschreiben. Angesichts der fürchterlichen Tragödie des anhaltenden syrischen Bürgerkrieges ein mutiges und wichtiges Buch, das auch dazu beiträgt, diesen Teil des Nahen Ostens besser zu verstehen. 

 

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Bibelgriechisch leicht gemacht - korrigierte Auflage

Detlef Häußer/Wilfried Haubeck, "Bibelgriechisch leicht gemacht", ist schon in der zweiten Auflage (13. Auflage des Lehrbuchs insgesamt) erschienen.

Der Grund ist allerdings ein bedauernswerter Fehler, durch den bei der ersten Auflage eine falsche Datei gedruckt wurde, in der noch Fehler waren. Für das Lösungsheft gibt es einen Corrigenda-Zettel.

 

 

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Corrigenda Lösungsbuch
Corrigenda zum Lösungsbuch "Bibelgriechisch leicht gemacht", 1. völlig neu bearbeitete Auflage (9. Auflage insgesamt, ISBN 978-3-7655-9356-7
Corrigenda - Lösungsbuch Bibelgriechisch
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Helge Stadelmann zu Raedel, Organspende

Organspende - spätestens dann muss jeder für sich eine Entscheidung treffen. Prof. Dr. Helge Stadelmann aus Gießen hat daher aus aktuellem Anlass Christophs Raedel, "Organspende" gelesen:

"Wenn es um Organspende geht, stehen gewichtige Entscheidungen an. Nicht nur im Bundestag Mitte Januar, sondern für jeden Einzelnen. Für mich persönlich war das Büchlein „Organspende? Christlich-ethische Entscheidungshilfen“ des Gießener Ethikers Christoph Raedel die entscheidende Hilfe. Es ist gedanklich klar formuliert, verständlich für jedermann, wägt fair die Argumente, nimmt einem die Entscheidung nicht ab, aber entfaltet alles an Für und Wider, was man wissen muss. Es ist medizinisch wie ethisch kompetent und nennt wesentliche biblische Gesichtspunkte. Ein hilfreiches Buch, das sich in wenigen Stunden lesen lässt."

 

https://brunnen-verlag.de/organspende.html#

 

Spiegel-Online Artikel zu Jens Spans Vorstoß

 

 

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"Messias Jesus" von Rainer Riesner erscheint am 16.12.

Das Opus Magnum von Rainer Riesner, "Messias Jesus" wird noch vor Weihnachten das Licht der Welt erblicken. Liefertermin von der Druckerei: 16.12. ! - Wenn alles gut geht, schafft das Werk es noch dieses Jahr unter den Weihnachtsbaum. 

Hier vorbestellen: https://brunnen-verlag.de/messias-jesus.html

Mit der Person des Jesus von Nazareth steht und fällt das Christentum. Aus diesem Grund sind Jesus-Bücher, wie z. B. die dreibändige Jesus-Biografie von Papste Benedikt/Josef Ratzinger,  Bestseller und zu den großen christlichen Festen erscheinen regelmäßig groß aufgemachte, angebliche Enthüllungsgeschichten über Jesus.

Will man dem Leben von Jesus wissenschaftlich auf die Spur kommen, so entscheidet sich alles daran, ob man die antiken Quellen über ihn, allen voran die vier neutestamentlichen Evangelien, als historisch zuverlässige Zeugnisse ansehen kann.
Rainer Riesner begründet, warum die vier Evangelien aufgrund ihrer Entstehung und im Vergleich mit anderen Quellen, die wir von Jesus von Nazareth haben, Vertrauen verdienen. Es sind nicht bloß einige Erinnerungssplitter erhalten geblieben, sondern eine Gesamtdarstellung des Auftretens und der Botschaft von Jesus ist möglich.
Auf dem Hintergrund der Messias-Hoffnungen im Alten Testament und im Frühjudentum werden die Herkunft, die Berufung, das Wirken und die Lehre von Jesus dargestellt. Besondere Aufmerksamkeit erhalten dabei die beiden Gerichtsprozesse sowie die Auferstehung als historisches Ereignis. Ein Überblick über die Quellen, die von Jesus handeln, und über ihre wissenschaftliche Erforschung runden die Darstellung ab.

Prof. Dr. Rainer Riesner, geboren 1950 in Friedberg/Hessen, war bis zu seiner Emeritierung 2013 Professor

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TVG-Prospekt 2019/2020

Der neue TVG-Prospekt ist da!

In Ihrer Buchhandlung, bei den Verlagen oder online hier:

Die erste umfassende Geschichte der protestantischen Mission seit 50 Jahren

Der Kirchen- und Missionshistoriker Dr. Frank Hinkelmann, Präsident der Europäuschen Evangelischen Allianz, über Klaus Wetzel, Die Geschichte der christlichen Mission (Allianzspiegel: Informationen der Österreichischen Evangelischen Allianz, Nr. 128 /09.2019, S. 30) :

 

"Über 50 Jahre liegt das Erscheinen einer letzten umfassenden protestantischen Missionsgeschichte in deutscher Sprache zurück, und dabei handelte es sich damals um die Übersetzung eines englischen Werkes (Stephen Neill: Geschichte der christlichen Mission).

Hier schafft nun der Kirchen- und Missionshistoriker Klaus Wetzel mit „ Die Geschichte der christlichen Mission: Von der Antike bis zur Gegenwart“ eine längst überfällige Abhilfe. In fünf Hauptteilen entfaltet Wetzel kompetent und detailliert die Geschichte der christlichen Weltmission (Die Missionarische Ausbreitung des Christentums in den ersten sechs Jahrhunderten in Asien, Europa und Afrika; Mission und Ausbreitung des Christentums im Mittelalter; Mission und Ausbreitung des Christentums vom 16. bis 18. Jahrhundert; Weltmission im 19. und 20. Jahrhundert sowie Globale Weltmission im 21. Jahrhundert) und lässt den Leser Anteil nehmen an der wechselvollen und faszinierenden Geschichte der
globalen Ausbreitung des Christentums im Verlauf der letzten 2000 Jahre. Das ausführliche Literaturverzeichnis – über 75 Seiten – belegen, dass der Autor auch mit der wissenschaftlichen Literatur vertraut ist. Es gelingt ihm gleichzeitig, auf beeindruckende Art
und Weise den Gesamtüberblick zu behalten und sich eben nicht in Einzelfragestellungen zu verzetteln. Mehrere Exkurse bieten dem Leser darüber hinaus jedoch die Möglichkeit, sich vertiefend mit einzelnen Fragestellungen zu beschäftigen. Auch die Darstellung der weltmissionarischen Zeitgeschichte der vergangenen 50 Jahre sowie ein Überblick über die derzeitige globale Ausgangslage füllen eine wichtige Lücke.

Das Werk bietet nicht nur eine spannenden Lektüre, sondern bildet darüber hinaus auch ein wertvolles Nachschlagewerk, das durch ein ausführliches Sach- und Namensregister leicht erschlossen werden kann. Auch wenn die Anschaffung nicht ganz billig ist, sie lohnt sich auf jeden Fall!"

https://brunnen-verlag.de/die-geschichte-der-christlichen-mission.html#

 

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Rezension in der ThLZ zu Armin Baum, Einleitung in das Neue Testament - Evangelien und Apostelgeschichte

Ingo Broer, Prof. für NT an der Universität Siegen, in der Theologischen Literaturzeitung (THLZ) über Armin Baum, Einleitung in das Neue Testament - Evangelien und Apostelgeschichte:

"Bei der Einleitung B.s handelt es sich zweifellos um ein sehr gelehrtes Buch. B. gelingt es, seine Ansichten im Gespräch mit anderen Autoren durchzubuchstabieren.

Er geht dabei mit seinen "Gegnern" immer fair um und weist sowohl bei diesen wie bei sich selbst  auf die Voraussetzungen der eigenen Arbeit hin. Er benutzt zahlreiche antike Quellen und Belege aus der Sekundärliteratur, geht durchaus aber auch eigene Wege. Sein Blick auf die Texte erfolgt mit einer ausgesprochen weiten Perspektive, was u.a. seine literaturtheoretischen (zu Antike und Gegenwart) und psychologischen Überlegungen demonstrieren.  [...]B. hat ein eindrucksvolles Buch vorgelegt, damit ist freilich die Diskussion über die Abfassungsverhältnisse der neutestamentlichen Geschichtsbücher nicht beendet, sondern erneut angestoßen. Das spricht für die Qualität dieses Buches!"

(ThLZ Nr 7/2019, Sp 757-760, http://www.thlz.com/artikel/21010/?recherche=%26o%3Da%26rezensent%3DIngo%2BBroer%26s%3D1%23r24)




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Rezension zu Raedel, "Organspende"

Prof. Dr. Dr. Daniel Schäfer, Professor für Geschichte und Ethik der Medizin der Universität Köln, über Christoph Raedel, Organspende:

 

" ... Jede/r [sollte sich] nicht nur eine persönliche Meinung zum Thema bilden und sich dabei mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen, sondern sich auch informiert entscheiden, und hierzu bietet das Buch Christoph Raedels aus christlich-theologischer Sicht eine vorzügliche Hilfe an."

"Christoph Raedel, Professor für Systematische Theologie an der FTH Gießen, hat ein schlankes, verhältnismäßig leicht und gerade auch für medizinische Laien verständlich geschriebenes Büchlein zum derzeit in Deutschland wieder aktuellen ethischen Konflikt um die Pflicht zur Organspende vorgelegt.

Die ersten etwa 50 Seiten bieten eine  relativ knappe Darstellung der Sachverhalte, in der trotzdem die wesentlichen Informationen und Argumente in der Debatte (auch im Blick auf die Frage, ob eine Widerspruchs- oder Zustimmungs- bzw. Informationslösung geboten sei) unvoreingenommen vorgestellt werden. Aus meiner Sicht wirklich originell ist das letzte, etwa 25 Seiten umfassende Kapitel, das eine theologische Bewertung der wichtigen Fragen und zuletzt auch eine persönliche Stellungnahme vornimmt.

Ich habe als Christ gerade diesen letzten Teil mit großem Gewinn gelesen und finde ihn angesichts des zunehmenden Drucks, der auf alle „Beteiligten“ ausgeübt wird, ausgesprochen behutsam und entlastend: Eine in jedem Fall „richtige“ Entscheidung kann es in solchen Konflikten nicht geben, und trotzdem dürfen wir - im Wissen um Vergebung - Schritte in die eine oder andere Richtung gehen. Die vorsichtig formulierte, persönliche Präferenz des Autors für eine Widerspruchslösung kann ich sehr gut nachvollziehen, auch wenn ich selbst in diesem Detail anderer Meinung bin, genauso wie in der Frage, ob der Hirntod tatsächlich als Kriterium für den Eintritt des Todes gelten kann - oder ob nicht, wofür vieles spricht, Hirntote schlichtweg Sterbende sind und die Todeserklärung lediglich gesellschaftlich und medizinisch geforderte Konvention ist.
Das einzige, was ich in der Darstellung vermisse, ist ein kurzer Hinweis, wie selten das Ereignis eines isolierten Hirntods und die Möglichkeit einer Organspende de facto sind: Weit weniger als 1% der Sterbefälle sind davon betroffen - diese Zahl relativiert doch einiges an dieser aufgeregten Debatte. Trotzdem sollte sich jede/r nicht nur eine persönliche Meinung zum Thema bilden und sich dabei mit der eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen, sondern sich auch informiert entscheiden, und hierzu bietet das Buch Christoph Raedels aus christlich-theologischer Sicht eine vorzügliche Hilfe an."

 

Prof. Dr. Daniel Schäfer, Köln

 

 

Christoph Raedel: Organspende? Christlich-ethische Entscheidungshilfen. Brunnen-Verlag Gießen 2019, ISBN 978-3-7655-4345-6. 95 S., Ladenpreis: 9,95€

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Johann-Tobias-Beck-Preis 2019 geht an Jörg Breitschwerdt

Der Arbeitskreis für evangelikale Theologie und die Theologische Verlagsgemeinschaft verleihen den diesjährigen Johann-Tobias-Beck-Preis an Pfr. Dr. Jörg Breitschwerdt, der den Preis für seine veröffentlichte Promotionsschrift erhält: Theologisch konservativ. Studien zu Genese und Anliegen der evangelikalen Bewegung in Deutschland (Arbeiten zur Geschichte des Pietismus 62), Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 2019.

 

Die Preisverleihung findet am 15. September 2019 um 19.00 Uhr im Rahmen der AfeT-Studienkonferenz im Tagungszentrum Karimu in 57299 Burbach-Holzhausen (Siegenweg 32) statt. Die Laudatio hält Dr. Jan Carsten Schnurr (Gießen). Herzliche Einladung! Eine Anmeldung für Gäste nur der Preisverleihung ist nicht nötig.

Ergänzungstexte zu Markus Ocker, Wenn Jugendarbeit "zur Schule geht"

Im Rahmen eines großen Forschungsprojekts muss man manchmal wichitge und interessante Dinge erforschen, die dann aber doch nicht so eng zum Thema gehören, dass sie in der Druckfassung ausgespart werden müssen. Wichtige Aspekte und Detailforschungen zu Markus Ockers großer Studie "Wenn Jugendarbeit 'zur Schule geht'" haben wir daher kostenlos als PDF zu Verfügung gestellt.

1. Schuelerarbeit in der DDR.pdf

 

2. Schülerkontakt-arbeit Tübingen und Schulkontaktarbeit Kirchheim

 

3. Kennzeichen der spätmodernen Gesellschaft

 

4. Die gesellschaftliche Lage der jungen Generation

 

5. Geschichte und Entwicklungendes Schulwesens

 

6. Gliederung des Schulwesens

 

7. Private Schulen

 

8. Strategie Lebenslanges Lernen

 

9. Kirche und Gemeinde

 

10. Mission und andere Religionen

 

11. Konfirmandenunterricht zwischen Religionsunterricht und Jugendarbeit

 

kostenfreier Download unter: https://brunnen-verlag.de/wenn-jugendarbeit-zur-schule-geht.html

 

 

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Rezension zu Raedel, "Organspende"

Pfr. Dr. Wilfried Sturm, Professor für Systematische Theologie in pastoraler Praxis an der Internationale Hochschule Liebenzell, über Christoph Raedel, Organspende: Christlich-ethische Entscheidungshilfen (auf AfeT-Rezensionen):
"Eine kompakte Handreichung zu einer komplexen Materie, die nicht nur persönlichen Gewinn verspricht, sondern sich auch zur Weitergabe eignet und im Sinne einer „Schneise“ durchaus auch für die Fachdiskussion interessant sein dürfte."

Nicht nur angesichts der gegenwärtigen Debatte um eine gesetzliche Neuregelung der Organtransplantation ist das von Christoph Raedel vorgelegte Buch zum Thema „Organspende“ hochaktuell. Auch die regelmäßige schriftliche Bitte der Krankenkassen, sich mit der eigenen Bereitschaft zur Organspende auseinanderzusetzen, und nicht zuletzt die gelegentliche Konfrontation mit der Thematik im Bekanntenkreis oder gar familiären Umfeld fordern zu einer persönlichen Urteilsbildung auf. Vor diesem Hintergrund versteht sich das vorliegende Buch als Hilfe und Anstoß, „eine informierte Entscheidung zu treffen“ (7). Dabei ist es dem Verfasser gelungen, die für eine begründete Urteilsbildung wesentlichen sachlichen Informationen und ethischen Kriterien – nicht zuletzt auch aus biblisch-theologischer Perspektive – auf nur knapp hundert Seiten fundiert und doch allgemeinverständlich bereitzustellen, ohne sich in Detailfragen zu verlieren. Neben der unumgänglichen Diskussion des Hirntodkriteriums bietet das Buch bemerkenswerte und weiterführende Gedankenanstöße. Dazu gehört der Hinweis, dass die künstliche Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen keine wirkliche Lebensverlängerung bedeutet, sondern lediglich eine Aufspaltung des Todes, die den besonderen medizinischen Erfordernissen der geplanten Organspende geschuldet ist. Dem oft unreflektierten Automatismus von medizinischem Angebot und Inanspruchnahme durch die Patienten wehrt der Verfasser mit dem entlastenden Gedanken, dass vor dem Horizont der Begrenztheit des menschlichen Lebens und der Auferstehungshoffnung auch der Verzicht auf ein Ausreizen der medizinischen Möglichkeiten eine verantwortliche und zu respektierende Entscheidung sein kann. Auch ist gegenüber einer einseitigen Betonung des Selbstbestimmungsrechtes die Einbettung des Menschen in ein soziales Beziehungsfüge zu beachten, so dass auch mögliche Auswirkungen der Organentnahme auf Angehörige (z. B. Unterbrechung des Prozesses des Abschiednehmens) zu berücksichtigen sind. Nicht zuletzt erinnert der Verfasser daran, dass gerade der Begriff der Organspende sich gegen jede Deutung als Bringschuld sperrt, sondern – auch als Akt der Nächstenliebe – Freiwilligkeit impliziert. Deshalb möchte das Buch nicht fertige Antworten vorgeben, sondern zur eigenen Meinungsbildung anregen. Dabei ist sich der Verfasser bewusst, dass die Frage der Organspende unausweichliche Spannungen birgt, die sich nicht in ein eindeutiges Richtig oder Falsch auflösen lassen. Vielmehr geht es darum, dass Christen in dieser Frage „unter dem Zuspruch der Vergebung Christi verantwortlich handeln sollen und können“ (81). Alles in allem eine kompakte Handreichung zu einer komplexen Materie, die nicht nur persönlichen Gewinn verspricht, sondern sich auch zur Weitergabe eignet und im Sinne einer „Schneise“ durchaus auch für die Fachdiskussion interessant sein dürfte. Pfr. Dr. Wilfried Sturm, Professor für Systematische Theologie in pastoraler Praxis an der Internationale Hochschule Liebenzel

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Rezension zu "Grammatik des biblischen Hebräisch"

Dr. Michael Malessa, Dozent auf den Philippinen u.a. für biblische Sprachen:

 

".... auf dem neuesten Stand der hebraistischen Forschung. Die drei klassischen Teile einer Grammatik – Schrift- und Lautlehre, Formenlehre und Syntax – werden für das biblische Hebräisch systematisch, umfassend und detailliert dargestellt."

Diese neue Grammatik des biblischen Hebräisch ist eine hervorragende Ergänzung der Hilfsmittel zum Studium der Hebräischen Bibel. Heinrich von Siebenthal, Professor für Biblische Sprachen an der STH Basel, hat sie auf der Grundlage der 12. Auflage der Grammatica van het Bijbels Hebreeuws von Jan P. Lettinga (bearbeitet von M. F. J. Baasten und W. Th. Van Peursen; Leiden: Brill, 2012) neu bearbeitet und erweitert. Sie ist damit wie das niederländische Pendant auf dem neuesten Stand der hebraistischen Forschung. Die drei klassischen Teile einer Grammatik – Schrift- und Lautlehre, Formenlehre und Syntax – werden für das biblische Hebräisch systematisch, umfassend und detailliert dargestellt. Der Syntaxteil wurde von Heinrich von Siebenthal völlig neu erarbeitet. Während er in der niederländischen Ausgabe nur etwa halb so lang wie die anderen Teile mit der Schriftlehre, der Phonologie und der Morphologie ist, ist er in der deutschen Ausgabe länger als diese und umfasst nicht weniger als ca. 55% des Umfangs (ohne die Beigaben am Ende des Buches). Dies ist auch ein Hinweis auf die besondere Stärke der Grammatik.

Besonderes Gewicht wurde auf die Benutzerfreundlichkeit gelegt. Das Werk ist übersichtlich und leserfreundlich gestaltet. Grammatische Erscheinungen werden mit übersetzten Beispielen illustriert, was gerade im Syntaxteil hilfreich ist. Die für die Erklärungen relevanten hebräischen Elemente sind in den Beispielen optisch hervorgehoben. Zahlreiche Querverweise und ein neues Gliederungssystem mit Randziffern zusätzlich zu den herkömmlichen Paragraphen ermöglichen es, schnell an zusätzliche Informationen in anderen Teilen des Buches zu gelangen.

Diese Grammatik ist für jeden, der Hebräisch lernt oder lehrt oder die Hebräische Bibel lesen und auslegen möchte, empfehlenswert. Die Teile über die Phonologie und die Morphologie sind umfassend und detailreich genug, um ein gutes Verständnis der grammatischen Erscheinungen zu ermöglichen. Besonders die sprachgeschichtlichen Erklärungen zum Wandel von Lauten und Formen sind zum Verständnis der unterschiedlichen Formen hilfreich. So wird z. B. auf S. 129 kurz auf den marginalen Imperfekt-Typus *yaqil (neben *yaqṭul und yiqṭal) hingewiesen; die außergewöhnlich erscheinenden Imperfektformen der Verben נתן und ישׁב (und vergleichbaren פ״ו-Verben) werden dadurch auf den Seiten 152 und 155, wo sich der Hinweis auf *yaqil als Ausgangsbasis der Formen selbstverständlich ebenfalls findet, verständlicher macht. Wegen der geschickten Präsentation wird der Leser meines Erachtens aber nie überfordert.

Der umfangreiche Syntaxteil ist besonders hervorzuheben. Hier ist es Heinrich von Siebenthal gelungen, einen hervorragenden Überblick zu bieten. Themenbereiche, die in anderen Nachschlagewerken weniger Aufmerksamkeit erhalten, wie die Prinzipien des Satzbaus, des Aufbaus von Satzliedern und ihrer Funktion im Satz und die Verbindung von Wörtern zu Wortgruppen werden systematisch dargestellt. Daneben werden die „klassischen“ Themen Wortstellung, Kongruenz, Ellipse und der Gebrauch der einzelnen Wortarten im Satz ausführlich behandelt. Zu letzterem gehört auch die Darstellung des biblisch-hebräischen Verbalsystems. Hier verfolgt Heinrich von Siebenthal einen pragmatischen, aber meines Erachtens linguistisch gut begründeten Ansatz. Alle drei Bedeutungsbereiche Tempus, Aspekt und Modalität werden ausgewogen zur Beschreibung der Bedeutung der einzelnen Verbformen herangezogen, ohne einen Bereich zu stark zu gewichten oder zu vernachlässigen. Abgerundet wird der Syntaxteil mit einer Darstellung der einzelnen Satzarten. Die für das Textverständnis wichtigen Aspekte der Semantik werden grundsätzlich verständlich, feinfühlig und differenziert, aber ohne unnötigen Jargon präsentiert.

Am Ende des Buches befinden sich Paradigmentabellen, hilfreiche Übersichten über den Gebrauch von Verbformen, ein teilweise kommentiertes Literaturverzeichnis und die ebenso üblichen wie sinnvollen Wort-, Stellen- und Sachregister.

Wegen der dargestellten Qualitäten macht diese Grammatik die Benutzung von anderen Nachschlagewerken wir Joüon-Muraoka, Gesenius-Kautzsch oder Waltke-OʼConnor und anderen zwar nicht überflüssig, aber doch bis zu einem gewissen Grad entbehrlich, zumal die gute Präsentation und die Tatsache, dass dieses Werk auf Deutsch ist, die Erarbeitung eines vertieften Verständnisses der grammatischen Inhalte relativ leicht machen. Man kann es nur empfehlen.

Angesichts der Stärken dieses Werkes mögen die folgenden Kritikpunkte unerheblich erscheinen. Genannt seien sie trotzdem. Die Bezeichnungen „Trenner“ und „Verbinder“ für trennende und verbindende Akzente kamen mir als jemandem, dessen Aufenthaltszeiten im deutschsprachigen Raum in den letzten 25 Jahren sehr begrenzt waren, seltsam vor (28). Im Abschnitt über Fälle, in denen der Subjektsausdruck fehlen könne, werden auch die monovalenten Verben, die nur eine Präpositionalphrase mit ל erfordern, wie z. B. חָרָה לְ („jemand wurde zornig“), genannt, obwohl der Subjektsausdruck bei ihnen grundsätzlich fehlt (197). Bei der Diskussion von temporalen Adverbialsätzen zur Darstellung von Gleichzeitigkeit wäre es zumindest möglich, wenn nicht sinnvoll gewesen, Konstruktionen mit zwei Hauptsätzen mit Perfektformen zu nennen (z. B. 1 Sam 9,17 וּשְׁמוּאֵל רָאָה אֶת־שָׁאוּל וַיהוָה עָנָהוּ „sobald Samuel Saul sah, sagte der Herr zu ihm…“). Die Frage, ob die Relativpartikel אֲשֶׁר Satzgliedstatus hat, hätte auch mit mehr Klarheit im Sinne einer negativen Antwort beantwortet werden können. So bleibt die Erklärung schwammig, wenn festgestellt wird: „Die Rolle des eigentlich zu erwartenden Satzgliedes wird dabei scheinbar von der hebräischen Relativpartikel übernommen“ (419). In den folgenden Erklärungen kann man trotz des Adverbs „scheinbar“ den Eindruck gewinnen, dass dies tatsächlich so ist. In diesem Punkt ist die neueste niederländische Ausgabe erfrischend deutlich: Die Relativpartikel ist kein Satzglied. Dessen ungeachtet hat Heinrich von Siebenthal mit der Grammatik des Biblischen Hebräisch allen, die sie benutzen, einen großen Dienst erwiesen.

 

Dr. Michael Malessa, Dozent für Altes Testament und biblische Sprachen am Biblical Seminary of the Philippines und an der Asia Graduate School of Theology, Manila, Philippinen:

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Gender

"Christoph Raedel legt ein Buch vor, dass sich auf höchstem Niveau, verständlich, scharfsinnig, praxisnah und vor allem orientierungsweisend mit einem hochrelevanten Thema befasst. Sein „Wagnis“ ist definitiv gelungen."

Michael Schwantge, Gemeinschaftspastor in Oppenheim

 

Die komplette Rezension unter:

 

https://rezensionen.afet.de/?p=804

 

 https://brunnen-verlag.de/gender.html

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"Bibelgriechisch leicht gemacht" komplett überarbeitet

Der Klassiker "Bibelgriechisch leicht gemacht" ist nun von einem neuen Autorenteam "vom Kopf auf die Füße" gestellt worden: Prof. Dr. Wilfrid Haubeck (Th Ewersbach), der auch die letzen Auflagen schon verantwortet hat, und neu Prof. Dr. Detlef Häußer (EH Tabor) haben  die grundsätzliche Lernmethode beibehalten.

Sie tragen aber veränderten Lerngewohnheiten Rechnung: Viel früher als bisher werden die Lernenden an neutestamentliche Texte herangeführt. Die Reihenfolge der Lektionen musste daher umgestellt werden, sodass es im Prinzip ein neues Lehrbuch geworden ist. 

Nähere Infos:

https://brunnen-verlag.de/buecherwelt/theologie/bibelwissenschaften/229356-bibelgriechisch-leicht-gemacht.html

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