Wetzel, Geschichte der christlichen Mission

von der Antike bis zur Gegenwart - ein Kompendium

Klaus Wetzel zeichnet in dieser Gesamtdarstellung die Geschichte der weltweiten Ausbreitung des Christentums umfassend und detailreich nach, chronologisch geordnet von der Ausbreitung des Christentums in den ersten sechs Jahrhunderten in Asien, Europa und Afrika, über die Mission im Mittelalter und die Ausbreitung des Christentums vom 16. bis zum 18. Jahrhundert - mit ersten Ansätzen zur protestantischen Weltmission bis hin zur weltweiten Mission vom 19. bis zum 21. Jahrhundert.

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Neue Tersteegen-Biografie

zum 250. Todestag

Am 04.04.2019 jährt sich der Todestag des Laienpredigers, Liederdichters und vor allem Schriftstellers Gerhard Tersteegen zum 250. Mal. Zu diesem Anlass legt Hansgünter Ludewig eine neue, wissenschaftliche Tersteegenbiografie vor.

 

Ludewig hat im Herzensgebet den Schlüssel gefunden, um die widersprüchliche Biografie Tersteegens verstehen zu können. Wer was dieser seltsame Einsiedler, der aber im Mittelpunkt großer Erweckungen stand und als Schriftsteller eine erstaunliche Wirkung entfaltete?

 

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Hansgünter Ludewig: Mein Leben sei ein Wandern

Die geistliche Biografie Gerhard Tersteegens

Der Mühlheimer Liederdichter, Laienprediger und geistliche Schriftsteller Gerhard Tersteegen war eine faszinierende Persönlichkeit, die den Glauben vieler Menschen geprägt hat. Neben Liedern wie „Gott ist gegenwärtig“ und „Ich bete an die Macht der Liebe“ hat er ein unfangreiches Werk an geistlichen Schriften, an Liedern und Versen hinterlassen.
Seinen zahlreichen Biografen allerdings macht er es schwer, da er sich selbst als viel zu gering achtete und jeden Kult um seine Person vermeiden wollte. Sein Leben muss daher aus den Aufzeichnungen seiner Zeitgenossen sowie aus erhaltenen Briefen und seinen Schriften erschlossen werden.
Inspririert vom Quietismus lebte der junge Tersteegen mehrere Jahre asketisch als weltabgewandter Mystiker. Als Übersetzer der Schriften der französischen Mystiker, vor allem der Madame Guyon, tat sich Gerhard Tersteegen wesentlich früher publizistisch hervor, als bisher allgemein angenommen. Als Briefseelsorger entfaltete er eine erstaunliche Wirksamkeit. Mehrere Male stand er im Zentrum von Erweckungen, in denen die Leute zu hunderten zu seinem Haus pilgerten. Wie lassen sich all diese Fäden zusammenbinden?

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Armin Sierszyn: 2000 Jahre Kirchengeschichte

 

Alle Epochen der Kirchengeschichte bis zur Gegenwart werden in einem kompakten Band eingehend beschrieben. Die Darstellung eignet sich gleichermaßen als Lehr- und Lernbuch auf Hochschulniveau wie als Nachschlagewerk für alle Interessierten. Die flüssige Sprache erschließt verständlich die Zusammenhänge. Ein Buch, das Christen hilft zu begreifen, wo sie herkommen.

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Eckhard J. Schnabel: Urchristliche Mission

 

Wie hat sich das Evangelium im 1. Jahrhundert nach seiner Entstehung verbreitet? Wer war daran beteiligt? Was ist in den einzelnen Städten des Römischen Reichs und darüber hinaus genau passiert? So vielfältig diese Fragen sind, so ausführlich und gründlich ist Eckhard Schnabels historische und theologische Darstellung. Es gibt kaum einen Aspekt, den er nicht eingehend erforscht und lebendig beschrieben hat. Wer sich für Kirchengeschichte, Missionsgeschichte oder die Auswirkungen der Botschaft von Jesus und Paulus interessiert, kommt an diesem Standardwerk nicht vorbei. Dem Autor wurde für dieses Werk der Johann-Tobias-Beck-Preis verliehen.

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Dr. Stephan Holthaus: Heil - Heilung - Heiligung

Die Geschichte der deutschen Heiligungs- und Evangelisationsbewegung (1874-1909)

Ein spannendes Kapitel Kirchengeschichte: Von 1874 bis 1909 erlebten große Teile des deutschsprachigen Protestantismus den Einfluss einer dynamischen Erweckungs- und Heiligungsbewegung. Impulse aus den USA und England stießen religiöse Aufbrüche an, deren Auswirkungen bis heute in den evangelischen Landeskirchen, Freikirchen und in der Gemeinschaftsbewegung zu spüren sind und die auch zur Entstehung der deutschen Pfingstbewegung führten. Evangelisation und Mission (Heil), Krankenheilung (Heilung) und konsequent gelebtes Christsein (Heiligung) bildeten die Eckpfeiler.
Stephan Holthaus beleuchtet die amerikanischen und englischen Vorläufer und stellt Leben und Werk der wichtigsten deutschsprachigen Vertreter vor. Eingehend beschreibt er Lehre und Frömmigkeit und schließt dabei Literatur, Liedgut, Konferenzen und soziale Initiativen sowie das Frauenbild und die "Glaubensmissionen" ein.

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Dr. Jörg Kailus: Eine kleine Geschichte der Reformation

Jörg Kailus erzählt von Ketzerverbrennern und Ablassverkäufern - und wie ein paar gewöhnliche Disputationsthesen eines Theologieprofessors aus Wittenberg plötzlich die Welt aus den Angeln hoben.
Er berichtet von politischen Verwicklungen, vom Bauernkrieg und von denen, die auch von den Protestanten als Ketzer verfolgt wurden. Aber auch von der Gewissheit Martin Luthers, diesen gnädigen Gott gefunden zu haben.

 

Leserstimme:
Eine spannende Zeitreise ins Mittelalter: Geschichten- und Geschichtsbuch, lebenspraller Roman und kundiges Sachbuch in einem. Nach der Lektüre hat man den Eindruck, ihnen wirklich und wahrhaftig begegnet zu sein: Luther, Melanchthon, Bucer und all den anderen Reformatoren und ihren Widersachern. Und man hat die Welt, in der sie gedacht, geschrieben und gekämpft haben, ein bisschen besser verstanden. Für mich eines der lesenswertesten Bücher zum Reformationsjubiläum.
Jürgen Werth, Buchautor, Moderator und Liedermacher

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Dr. Hans Schwarz: Theologie im globalen Kontext

Die großen Themen und Personen des 19. und 20. Jahrhunderts

In einer zunehmend vernetzten Welt ist auch die Theologie global. Wenn Hans Schwarz in das christliche Denken des 19. und 20. Jahrhunderts einführt und Portraits der wichtigsten Theologen dieses Zeitraums vorstellt, dann hat er nicht nur die protestantischen Theologen Europas und Amerikas im Blick. Er verschafft einen Einblick in die Befreiungstheologie ebenso wie in die feministische Theologie, in die afrikanische Theologie ebenso wie in die ostasiatische und die indische Theologie. So unterschiedliche und große Theologen wie John Henry Newman, Karl Barth, Elisabeth Schüssler Fiorenza, Desmond Tutu und andere kommen in ausführlichen Zitaten persönlich zu Wort.

 

Hans Schwarz´ Theologie im globalen Kontext ist der derzeit umfassendste Überblick über die Theologie und verwandte Literatur der letzten 200 Jahre. Allein dies ist eine bemerkenswerte Leistung. Eine der großen Stärken des Buches ist, dass es die einzelnen Theologen jeweils innerhalb ihres sozialen und kulturellen Kontextes präsentiert und ihre persönliche Biographie berücksichtigt. Ein höchst hilfreiches Buch für alle, die sich für die Geschichte der neueren Theologie interessieren.
Wolfhart Pannenberg

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Alister McGrath: Der Weg der christlichen Theologie

Eine Einführung

Dieses Buch ist eine Einführung in eines der faszinierendsten Fächer, das man überhaupt studieren kann: Die Christliche Theologie. Auch wenn Ihnen keine alten Sprachen und keine theologischen Fachausdrücke vertraut sind, werden Sie nach der Lektüre einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Theologie und ihre wichtigsten Lehraussagen bekommen und theologischen Fachdiskussionen mühelos folgen können. Das Buch ist gleichzeitig ein umfassendes Nachschlagewerk zu einzelnen Epochen oder Themen der Theologie, das jedes Kapitel als in sich verständliche Einheit behandelt und mit unfangreichem Glossar und Register sowie Angaben zu weiterführender Literatur die nötigen Querverweise liefert und zum Weiterstudium anregt.

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Gerhard Tersteegen / Dr. Gustav Adolf Benrath / Dr. Klaus vom Orde / Ulrich Bister: Gerhard Tersteegen: Briefe

Der Laientheologe Gerhard Tersteegen (1697-1769) ist als religiöser Schriftsteller, Prediger und Seelsorger bekannt, insbesondere aber als bedeutender Liederdichter ("Gott ist gegenwärtig)" bis heute wirksam. Die hier (z.T. erstmalig) abgedruckten 750 Briefe werden in zwei Bänden von ausgewiesenen Tersteegen-Kennern sachkundig kommentiert und wissenschaftlich ediert.

Stimme zum Buch:
Wer in den Briefen liest, findet Tröstendes und Ermahnendes aus der Feder dieses sperrigen Christenmenschen vom Niederrhein, auch Belehrendes und Erweckliches. Matthias Schreiber, idea Spektrum

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Horst Neeb: Hasenkamp und Lavater

Reisen - Begegnungen - Gespräche 1774

Hier wird die noch unveröffentlichte erste Begegnung zwischen Johann Caspar Lavater (1741-1801) und Johann Gerhard Hasenkamp (1736-1777) beschrieben, zwei bedeutenden Vorläufern der Erweckungsbewegung. Wenn man Hasenkamp in den zwei Wochen vom 12. - 26. Juli 1774 auf den Reisen durchs rheinisch-bergische Land begleitet, ist man erstaunt über die vielfältigen geistes- und theologiegeschichtlichen Themen, die in Gesprächen mit Lavater und Freunden der Region angesprochen werden. Da geht es um pädagogische Fragen, wie z.B. die Autorität des Lehrers, und um Methoden des Unterrichts. Ausführlich kommt der Austausch über die Heiligung im Leben eines Christen zur Sprache, über den Zorn Gottes, über den Kanon und die Auslegung der Heiligen Schrift, über das Hohepriestertum Jesu Christi und nicht zuletzt über Lavaters Lieblingswissenschaft: die Physiognomik. Ein frömmigkeitsgeschichtlich bedeutsames Zeugnis im "Originalton" Hasenkamps aus dem Jahre 1774, das theologisch wahre Goldkörner (Helmut Burkhardt) enthält.

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Johann Heinrich Jung-Stilling: Briefe

Ausgewählt und herausgegeben von Gerhard Schwinge

Der berühmte Augenarzt, Wirtschaftsprofessor und religiöse Schriftsteller Johann Heinrich Jung gen. Stilling (1740-1817), der durch seine pietistisch-empfindsame Autobiografie berühmt wurde und den man später seiner zahlreichen erwecklichen Schriften und seines großen Wirkungskreises wegen "Patriarch der Erweckung" genannt hat, war ein unermüdlicher, begnadeter Briefschreiber. Er hat zwischen zwanzig- und fünfundzwanzigtausend Briefe an Menschen aller Bildungsschichten geschrieben, zu einem großen Teil seelsorgerlichen, aber auch zeitkritischen Inhalts.
Leider sind - weit zerstreut - nur noch gut 1200 Briefe erhalten. Rund 375 Brieftexte werden hier, mit Fußnoten versehen, ediert, viele erstmals. Unter den Briefempfängern finden sich bekannte Gestalten des literarischen und religiösen Lebens seiner Zeit, so unter anderen Goethe und Lavater - ebenso die Basler Christentumsgesellschaft mit ihren Sekretären Steinkopf und Spittler und die Herrnhuter Brüdergemeine - außerdem fürstliche Personen, vor allem sein Gönner, Großherzog Karl Friedrich von Baden.

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Philipp Jakob Spener / Dr. Kurt Aland / Dr. Beate von Tschischwitz: Die Werke Philipp Jakob Speners / Studienausgabe

Band I : Die Grundschriften, Teil 2

Der zweite Teil von Bd. 1 (Die Grundschriften) macht zunächst eine der Streitschriften Speners vollständig zugänglich: "Die allgemeine Gottesgelehrtheit aller glaubigen Christen und rechtschaffenen Theologen (1680)". In Fortführung eines schon in den Pia desideria angesprochenen Themas erörtert Spener ausführlich, dass für einen rechten Theologen die reine Gelehrsamkeit nicht ausreiche, sondern dass die Erleuchtung durch den Heiligen Geist hinzukommen müsse.
Während Spener sich hier mit der orthodoxen Geistlichkeit auseinandersetzt, wendet sich die zweite Schrift gegen die radikalen Pietisten: "Der Klagen über das verdorbene Christenthum mißbrauch und rechter gebrauch / Darinnen auch Ob unsere Kirche die wahre Kirche oder Babel / und ob sich von deroselben zu trennen nöhtig / gehandlet wird (1685)". Spener geht es darum, dass die Konsequenz aus den berechtigten Klagen über die Missstände in der Kirche nicht die Trennung von der Kirche sein dürfe. Es sei vielmehr notwendig, in der Kirche zu bleiben und hier auf die Abstellung der Mängel hinzuwirken.

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Dr. Otto W. Hahn: Selig sind, die das Heimweh haben

Johann Heinrich Jung-Stilling - Patriarch der Erweckung

Als "Patriarch der Erweckung" ist Jung-Stilling zum Begriff geworden - seine Autobiografie gilt als Klassiker der deutschen Literatur. Der vorliegende Band erscheint als Erinnerung an den vor über 200 Jahren erschienenen Roman Jung-Stillings "Das Heimweh", der damals in alle Kultursprachen übersetzt wurde und enorme Auswirkungen hatte. Das Buch zeichnet in Text und Bild Jung-Stillings Lebensweg vom Schneidergesellen und Dorfschulmeister zum berühmten Augenarzt und Professor sowie schließlich zum Erbauungsschriftsteller und Fürstenberater nach. Es lässt Jung-Stilling selbst zu Wort kommen und analysiert die Höhen und Tiefen eines entbehrungsreichen Lebens, das bis heute zu den großen Zeugnissen der christlichen Literatur gehört. Die beigegebenen zehn Briefe Jung-Stillings lassen uns in das Herz dieses bedeutenden Seelsorgers schauen, der sich nicht scheute, den "Kleinen und Stillen im Lande" zu dienen, ebenso aber den Großen und Mächtigen seiner Zeit.

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Dr. Martin & Ren. Stober: Christoph Fr. Blumhardt d.J.

Zwischen Pietismus und Sozialismus

Blumhardt der Jüngere (1842-1919) wusste die unterschiedlichsten Strömungen in sich zu vereinen: den Pietismus seines Elternhauses ebenso wie die Anliegen des Sozialismus der Arbeiterbewegung. Deshalb wird er bis heute von verschiedensten Seiten in Anspruch genommen.
Dieser Tübinger Dissertation liegen bisher unveröffentlichte Quellen aus vielen Archiven zugrunde, durch die es gelang, die erste Hälfte von Blumhardts Lebensweg genau zu erforschen und die prägenden Faktoren durch Persönlichkeiten und Ereignisse zu erhellen.

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Werner Bellardi: Die Vorstufen der Collegia pietatis bei Philipp Jakob Spener

Die Arbeit von Bellardi beschäftigt sich mit einem für den Pietismus zentralen Thema, mit den Collegia pietatis, den von Spener eingerichteten Versammlungen der Kernchristen, der ersten pietistischen Gemeinschaftsbildung. Sie konzentriert sich auf die Frage nach ihren Vorstufen. Hier erscheint einerseits der Gedanke der Sammlung der ernsten Christen in der Reformationszeit, andererseits werden Zwinglis "Zürcher Prophezei" und Calvins "Genfer Kongregationen" als Vorstufen im weiteren Sinn gewertet. Bellardi war der letzte, der die im Zweiten Weltkrieg zerstörten Archivbestände des Frankfurter Predigerministeriums durchsehen konnte und war so in der Lage, eine genaue Untersuchung der Entstehung und Geschichte des Spenerschen Collegium pietatis in Frankfurt am Main durchzuführen.

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