Dr. Christoph Raedel: Organspende?

Christlich-ethische Entscheidungshilfen

Organspende – ein nicht nur aktuell kontrovers diskutiertes Thema. Und jeder Einzelne ist persönlich herausgefordert, sich zu entscheiden, ob er einen Organspende-Ausweis haben möchte oder nicht, und was er dort ankreuzt – bzw. wenn die sog. „Widerspruchslösung“ kommt, ob er der Organentnahme widersprechen soll. Soll die Organspende eine Bürgerpflicht sein, der man sich nur durch Widerspruch entziehen kann? Oder greift das in die Selbstbestimmung des Menschen ein? Was tun angesichts sinkender Spenderzahlen, wenn eine Organspende Leben retten kann? Ist dies nicht auch ein Gebot der Nächstenliebe? Und ist das Hirntodkriterium, das bei der Praxis der Organspende vorausgesetzt wird, verlässlich?
Christoph Raedel informiert knapp, aber fundiert über Voraussetzungen und Ablauf der Organtransplantation, vergleicht gesetzliche Regelungen, erläutert die verschiedenen Positionen zum Hirntodkriterium und gibt Kriterien an die Hand, um zu einer eigenen begründeten Entscheidung zu gelangen. Denn um diese Entscheidung sollte sich niemand drücken.

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Dietrich Bonhoeffer / Dr. Peter Zimmerling: Du wartest jede Stunde mit mir

Die Briefe aus dem Gefängnis

Es gibt hier in der Zelle keine größere Freude als Briefe“ –

 

Briefe waren für Dietrich Bonhoeffer im Gefängnis eine Art Lebenselixier. Durch sie konnte er weiterhin Anteil nehmen am Leben seiner Lieben – und in den Briefen, die er selber schrieb, konnte er sich der Außenwelt mitteilen. Persönliches und theologische Überlegungen sind darin untrennbar miteinander verwoben.
Durch seine Briefe wird sich Bonhoeffer im Gefängnis bewusst, dass es nicht um Religion als einen isolierten Bereich des Lebens geht, sondern darum, ganz Mensch zu sein, der mit all seinen Bedürfnissen ganz diesseitig an Christi Leben teilhat, auch an seinem Kreuz und Leiden.
Was heißt es, Jesus bis zum Kreuz nachzufolgen und Verantwortung für diese Welt und auch für kommende Generationen zu übernehmen?

Die Briefe an seine wichtigsten Bezugspersonen – seine Eltern, seine Verlobte und seinen besten Freund – sind hier erstmalig chronologisch zusammengestellt.

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Eberhard Hahn / Wolfgang Becker: Schrift und Geist

Beiträge zur Wirkung des Wortes Gottes im Leben der Gemeinde

Das Wort Gottes ist die Lebensquelle von Kirche und Gemeinde, und Gottes Geist macht dieses Wort lebendig. Um diesen Themenkreis gruppieren sich die Aufsätze von Prof. Dr. Eberhard Hahn, die zu seinem 65. Geburtstag herausgegeben werden. Der Ertrag eines Lebens im Dienst von Lehre und Verkündigung.

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Dr. Christoph Raedel: Gender

Von Gender Mainstreaming zur Akzeptanz sexueller Vielfalt

Geschlecht war gestern, heute gilt Gender. Aus dem Einsatz für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist der Kampf um Gleichstellung und Gleichbehandlung aller sexuellen Identitäten geworden. Welche Vorstellungen von Gleichheit und Gerechtigkeit, von Toleranz und Akzeptanz prallen in der Diskussion aufeinander? Welches Menschenbild erweist sich als leitend? Wo wird die Gender-Agenda in der Praxis wirksam? Wo sind berechtigte Anliegen und Chancen zu erkennen, wo liegen Grenzen und Gefahren? Ein hochaktuelles Buch, das sachkundig orientiert und differenziert argumentiert.

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Dr. Ralf B. Bergmann: Gott und die Erklärung der Welt

Christlicher Glaube oder atheistische Weltanschauung: Was ist vernünftiger?

Die Naturwissenschaften scheinen nahe zu legen: Unsere Welt ist ein bloßes Produkt des Zufalls und der Naturgesetze, ohne Schöpfer. Und das heißt: ohne Ziel, ohne Absicht und ohne Sinn. Das ist die „große Geschichte“, die der Atheismus bzw. Naturalismus uns erzählt, und diese Geschichte scheint die Wissenschaften zu bestimmen. In dieser „Geschichte“ hat der Glaube an einen Gott, gar an den christlichen Gott, keinen Platz und Wunder kann es schon gar nicht geben. Und diese Geschichte, die das naturalistisch-materialistische Weltbild beschreibt, scheint die Wissenschaften zu bestimmen – prominent vertreten von Naturwissenschaftlern wie Richard Dawkins, Lawrence Krauss oder dem 2018 verstorbenen Stephen Hawking.

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John Lennox: Hat die Wissenschaft Gott begraben?

 

Wenn man Richard Dawkins und anderen glauben soll, dann hat die moderne Wissenschaft Gott in die Ecke gestellt, "umgebracht" und schließlich begraben. Der Atheismus sei die einzig legitime Denkposition und die Vorstellungen von einem Schöpfer- und Erhaltergott eine verzichtbare Hypothese, die die Wissenschaft nur behindert.
In diesem anregenden und provozierenden Buch lädt der bekannte Mathematiker John Lennox ein, solche Thesen ernsthaft zu überdenken. Gott passt viel besser in die moderne Wissenschaft, als es sich manche Ideologen träumen lassen.
Eine durchgesehene und umfassend ergänzte Neufassung des seit Jahren bekannten Longsellers!

 


"Ein Muss für alle, die über die großen Fragen des Lebens nachdenken"
Alister McGrath

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Dr. Barbara Drossel: Naturwissenschaftler reden von Gott

"... als der Taxifahrer von meinem Beruf erfuhr, stellte er ganz erstaunt fest: ´Sie sind eine Physikprofessorin, die glaubt?` So etwas war ihm wohl noch nie begegnet."

So wie Barbara Drossel geht es auch den anderen Autoren, die in diesem Buch erzählen, wie sie geworden sind, was sie sind. Ihr Lebensweg führte sie ans CERN und zur NASA, sie beschäftigen sich mit Bakterien und Tumoren. Gleichzeitig sind sie überzeugte Christen, die in der Bibel lesen und sonntags in den Gottesdienst gehen. Und sie sind keine gespaltenen Persönlichkeiten, sondern halten den christlichen Glauben auch in der heutigen Zeit für relevant und gut fundiert. Sie sind überzeugt: Glaube und Wissenschaft ergänzen einander.

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Ravi Zacharias: Jesus - der einzig wahre Gott?

Warum mich von allen Religionen nur eine überzeugte

"In der toleranten westlichen Kultur darf man heutzutage alles glauben, solange man nicht behauptet, es sei die absolute Wahrheit. Ebenso darf man alles tun, solange man nicht darauf besteht, es sei "der bessere" Weg. Einzig wenn Jesus Christus ins Spiel gebracht wird, keimt sofort Kritik auf. Problemlos kann in Europa ein Journalist den christlichen Glauben heftig angreifen, aber eine ähnliche Attacke auf den Islam oder östliche Glaubensrichtungen ruft sofort allgemeinen Protest hervor. So und nicht anders stellt sich die derzeitige spirituelle Stimmungslage dar. Aber Stimmungen sind gefährlich. Denn sie können den logischen Verstand unter dem Gewicht der Gefühle begraben."Ravi Zacharias Ravi Zacharias zeigt eindrücklich, dass die unreflektierte Akzeptanz aller Religionen als Wahrheitsträger absurd ist.

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Dr. Barbara Drossel: Und Augustinus traute dem Verstand

Warum Naturwissenschaft und Glaube keine Gegensätze sind

Kann der moderne, aufgeklärte Mensch noch an Gott und Wunder glauben?
Barbara Drossel zeigt, wie sich Glauben und moderne Naturwissenschaft harmonisch ergänzen. Sie deckt die grundlegenden Denkfehler derer auf, die zwischen beiden einen prinzipiellen Widerspruch sehen. Sie erklärt, warum Gott kein Lückenbüßer ist und wo die Naturwissenschaft an ihre Grenzen kommt. Sie legt dar, dass der Kirchenvater Augustinus dem Verstand traute und dass Wissenschaftler wie Johannes Kepler und Francis Collins Gott als den Schöpfer der von ihnen erforschten Natur betrachte(te)n.

 

Stimmen zum Buch:
Barbara Drossel wendet sich in ihrem Buch mit Nachdruck gegen ideologische Verzerrungen im Dialog von Naturwissenschaft und Theologie. Die Autorin empfiehlt in einer differenzierten Argumentation einen Weg, der dem christlichen Glauben und der Vernunft genügt, orientiert an historischen und zeitgenössischen Vorbildern.
Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)

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Dietrich Bonhoeffer / Dr. Peter Zimmerling: Aber bei dir ist Licht

Gebete, Gedichte und Gedanken aus dem Gefängnis

In Gebeten, Gedichten und anderen Gedanken, die Dietrich Bonhoeffer während seiner Haft von 1943-1945 zu Papier gebracht hat, verarbeitet er nicht nur die Trennung von allem, was sein bisheriges Leben ausmachte - er weitet den Blick auf die Zukunft. Er weiß sich in allen Kämpfen und Anfechtungen "von guten Mächten wunderbar geborgen".
Gedichte wie Wer bin ich oder die Gebete, die er für seine Mitgefangenen schrieb, sind nicht nur einzigartige Zeugnisse des Widerstands gegen das NS-Regime - sie können meditiert oder sogar mitgebetet werden.
Die Einführungen von Peter Zimmerling, in denen er die zeitgeschichtlichen Hintergründe erläutert, helfen, die Texte tiefer verstehen und einordnen zu können.

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Dr. Peter Zimmerling: Beichte

Gottes vergessenes Angebot

Die Beichte ist im Raum der evangelischen Kirchen nahezu in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht! Die Sehnsucht nach Entlastung und Entschuldigung, nach der Chance eines Neuanfangs, ist ein allgemein menschliches Bedürfnis, und Schuld bekennen und Vergebung zugesprochen bekommen sind Kernelemente des christlichen Glaubens.

Peter Zimmerling hat die Lebenskraft, die in der Beichte liegt, neu entdeckt: Menschen werden entlastet, gleichzeitig wird ihnen ihre Verantwortlichkeit zurück gegeben und so das Selbstwertgefühl gestärkt. Dieser Energiegeber sollte nicht ungenutzt bleiben.

Dieses Buch will ein neues Bewusstsein fördern, und Mut machen, fantasievoll nach neuen, heilsamen Formen der Beichte zu suchen.

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Dr. Andreas Loos / Dr. Stefan Schweyer: Alles heil?

Mit missionaler Theologie übers Heil sprechen

Ist es in der Geschichte des christlichen Glaubens nicht zu einer eigenartigen Trennung von irdischem Glück und jenseitigem Seelenheil gekommen?

Vertreter einer missionalen Theologie werben demgegenüber für ein ganzheitliches Heilsverständnis. Aber was meint denn ganzheitlich? Und was ist genau das Heil, dessen Ganzheitlichkeit gefordert wird?
In diesem Buch diskutieren Kritiker und Vertreter über diese Fragen der missionalen Theologie miteinander. Fragen zum Mitdiskutieren laden den Leser ein, das Gespräch selber weiter zu führen.

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Dr. Helmut Burkhardt: Einführung in die Ethik

Grund und Norm sittlichen Handelns (Fundamentalethik) Ethik Band 1

Unsere Gesellschaft befindet sich in einer tiefgehenden Krise aller ethischen Normen. In dieser Situation genügt es nicht, bei der klassischen Frage stehen zu bleiben: „Was soll ich tun?“ Vielmehr gilt es, sich ganz neu der grundlegenden Frage zu stellen: „Wie kann ich überhaupt erkennen, was ich zu tun habe?“ und „Wie kann ich tun, was ich als richtig erkannt habe?“
Die vorliegende Einführung in die Ethik gibt auf diese Fragen in einer umfassenden Konzeption Antworten. Gegenüber den Einseitigkeiten einer allgemeinen Ethik, in der das Christliche keinen Platz mehr hat, und einer christlichen Ethik, die in einer zunehmend nichtchristlichen Gesellschaft ihre Relevanz verloren hat, bindet der Autor beide Anliegen zusammen: gesellschaftliche, allgemein-menschliche Relevanz und Wahrnehmung des spezifisch Christlichen.

„Burkhardt gibt in seinem Buch eine gelungene Einführung in die Grundlagen der Ethik“
(Marcus Mockler, in „Reutlinger Generalanzeiger“)

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Andrew Goddard / Dr. Don Horrocks: Homosexualität

Biblische Leitlinien, ethische Überzeugungen, seelsorgerliche Perspektiven

Wohl kaum ein Thema wird unter Christen so emotional und kontrovers diskutiert, wie das Thema der Homosexualität. Bei kaum einem anderen Phänomen gab es einen so rasanten Wandel in der gesellschaftlichen Akzeptanz. Für viele Kirchen ist es unmöglich geworden, in dieser Frage zu einheitlichen Überzeugungen zu kommen. In diesem Buch bezieht die Evangelische Allianz in Großbritanien Position: In 10 Leitsätzen nimmt sie die biblischen Aussagen zum Thema unter die Lupe und entwickelt ethische Überzeugungen. Anhand von Fallbeispielen erhält der Leser praktische Impulse für ein biblisch und ethisch durchdachtes und zugleich seelsorgerliches Handeln, das von der Liebe Christi geleitet ist.

Die beste und ausgewogenste Orientierung zur Homosexualität die ich kenne, biblisch fundiert und zugleich seelsorgerlich formuliert.
Stephan Holthaus, Rektor der Freien Theologischen Hochschule Gießen

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Dr. Peter Zimmerling / Dietrich Bonhoeffer: Die Psalmen

Das Gebetbuch der Bibel

Mitten in der NS-Zeit, als die Deutschen Christen das Alte Testament abschaffen wollten, wollte Dietrich Bonhoeffer mit diesem Buch den Psalmen und dem Psalmengebet wieder Heimatrecht in der evangelischen Spiritualität verschaffen. Der Psalter war das Gebetbuch Jesu – wie hat er sie gebetet und was heißt es für Christen heute, die Psalmen im Glauben an Jesus Christus zu beten?

Die Einführung von Peter Zimmerling erklärt die Hintergründe und die bleibende Bedeutung dieser letzten Schrift, die Bonhoeffer noch zu Lebzeiten selbst veröffentlicht hat. Im Anhang gibt ein kurzer Überblick über die wichtigsten Stationen im Leben Bonhoeffers einen Einblick in die großen Themen, die ihn bewegt haben.

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Dr. Stephan Holthaus: Heil - Heilung - Heiligung

Die Geschichte der deutschen Heiligungs- und Evangelisationsbewegung (1874-1909)

Ein spannendes Kapitel Kirchengeschichte: Von 1874 bis 1909 erlebten große Teile des deutschsprachigen Protestantismus den Einfluss einer dynamischen Erweckungs- und Heiligungsbewegung. Impulse aus den USA und England stießen religiöse Aufbrüche an, deren Auswirkungen bis heute in den evangelischen Landeskirchen, Freikirchen und in der Gemeinschaftsbewegung zu spüren sind und die auch zur Entstehung der deutschen Pfingstbewegung führten. Evangelisation und Mission (Heil), Krankenheilung (Heilung) und konsequent gelebtes Christsein (Heiligung) bildeten die Eckpfeiler.
Stephan Holthaus beleuchtet die amerikanischen und englischen Vorläufer und stellt Leben und Werk der wichtigsten deutschsprachigen Vertreter vor. Eingehend beschreibt er Lehre und Frömmigkeit und schließt dabei Literatur, Liedgut, Konferenzen und soziale Initiativen sowie das Frauenbild und die "Glaubensmissionen" ein.

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Dr. Heinzpeter Hempelmann: Gott ohne Gewalt!

Warum Toleranz und Wahrheit für den christlichen Glauben zusammengehören

Sind Intoleranz und Gewalt im Namen Gottes nicht vorprogrammiert, wenn Menschen an einen einzigen Gott glauben, der zudem auch noch der Gott aller Menschen sein soll? Und vor allem, wenn diese Menschen ihren Glauben für die absolute Wahrheit halten? Die Kritiker von Judentum, Christentum und Islam gehen davon aus, dass es ein friedliches Zusammenleben nur geben kann, wenn es viele Wahrheiten gibt, die alle gleichberechtigt nebeneinander existieren. Und wenn keiner mehr versucht, den anderen zu missionieren. Heinzpeter Hempelmann nimmt diese Kritik ernst. Leidenschaftlich kämpft er aber dafür, dass die Stelle Gottes und der einen Wahrheit nicht unbesetzt bleiben darf, doch dass der Glaube an den Gott, der sich in Jesus Christus offenbart, niemals zu Intoleranz führen darf.

 

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Dietrich Bonhoeffer / Dr. Peter Zimmerling: Schöpfung und Fall

 Theologische Auslegung von Genesis 1-3

Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, legte Dietrich Bonhoeffer im Rahmen einer Vorlesung an der Berliner Universität die ersten drei Kapitel der Bibel als Buch der Kirche aus. In dieser Ausarbeitung macht er deutlich, was Schöpfung für das persönliche Glaubensleben bedeutet.

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Dietrich Bonhoeffer / Dr. Peter Zimmerling: Nachfolge

Billige Gnade ist der Todfeind unserer Kirche. Unser Kampf heute geht um die teure Gnade."

Für Dietrich Bonhoeffer gibt es keinen lebendigen Glauben ohne Gehorsam. Seit seinem Studienaufenthalt in New York, wo er eine Hinwendung zu einem persönlichen Christusglauben erlebte, sind seine Theologie und Spiritualität geprägt von der Sehnsucht, die Anweisungen der Bergpredigt wörtlich zu nehmen. Die Nachfolge, wie sie die Bergpredigt fordert, sind zur Mitte und zum Motor seiner Theologie und seines Lebens geworden. Seine Auslegung der Bergpredigt inspiriert damals wie heute, Jesus zu folgen.
Die Einführung von Peter Zimmerling erläutert die Hintergründe des 1937 erstmals erschienenen Buches und zeigt, dass Bonhoeffer Leiter eines Predigerseminars der Bekennenden Kirche wurde, weil ihm damit ein Experimentierfeld zur praktischen Umsetzung seiner Gedanken zur Nachfolge zur Verfügung stand.

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Dr. Beat Schweitzer: Design in der Natur

Von der Physikotheologie zu Intelligent Design

Bereits im 17. Jahrhundert, in den Anfängen der modernen Naturwissenschaften, versuchte die „Physikotheologie“ Gottes Dasein und seinWesen aus Naturbetrachtungen abzuleiten. Spätestens seit Kant und Darwin gilt dies als überholt. Gelingt es Intelligent Design heute, die Kritik Kants und Darwins zu überwinden und Design wieder salonfähig zu machen?
Beat Schweitzer untersucht nicht nur die Argumente für Intelligent Design, sondern betrachtet auch die Physikotheologie und Darwins Evolutionstheorie in ihrem jeweiligen historischen Kontext. Er schlägt die Brücke zur Gegenwart und liefert hilfreiche Impulse für den aktuellen Dialog zwischen Naturwissenschaften und Theologie.

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Dr. Hans Schwarz: Theologie im globalen Kontext

Die großen Themen und Personen des 19. und 20. Jahrhunderts

In einer zunehmend vernetzten Welt ist auch die Theologie global. Wenn Hans Schwarz in das christliche Denken des 19. und 20. Jahrhunderts einführt und Portraits der wichtigsten Theologen dieses Zeitraums vorstellt, dann hat er nicht nur die protestantischen Theologen Europas und Amerikas im Blick. Er verschafft einen Einblick in die Befreiungstheologie ebenso wie in die feministische Theologie, in die afrikanische Theologie ebenso wie in die ostasiatische und die indische Theologie. So unterschiedliche und große Theologen wie John Henry Newman, Karl Barth, Elisabeth Schüssler Fiorenza, Desmond Tutu und andere kommen in ausführlichen Zitaten persönlich zu Wort.

 

Hans Schwarz´ Theologie im globalen Kontext ist der derzeit umfassendste Überblick über die Theologie und verwandte Literatur der letzten 200 Jahre. Allein dies ist eine bemerkenswerte Leistung. Eine der großen Stärken des Buches ist, dass es die einzelnen Theologen jeweils innerhalb ihres sozialen und kulturellen Kontextes präsentiert und ihre persönliche Biographie berücksichtigt. Ein höchst hilfreiches Buch für alle, die sich für die Geschichte der neueren Theologie interessieren.
Wolfhart Pannenberg

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Dietrich Bonhoeffer / Dr. Peter Zimmerling: Gemeinsames Leben

Dietrich Bonhoeffer gründete die erste evangelische Kommunität mit gemeinsamem Leben im 20. Jahrhundert – das Bruderhaus des Predigerseminars der Bekennenden Kirche. In „Gemeinsames Leben“, seinem meistverkauften Buch, schreibt er über den Wert gemeinsamer geistlicher Übungen. Dabei zeigt er sich als Pionier der Bibel-Meditation und als Vorkämpfer für die Erneuerung der evangelischen Beichte.
„Gemeinsames Leben“ – ein geistliches Übungsbuch, das jeder gelesen haben sollte, der in der Gemeinschaft mit anderen Christen lebt – sei es in einer Kommunität, in der Gemeinde, dem Hauskreis, aber auch in der Familie.

In seiner Einführung erzählt Peter Zimmerling vom Leben im Bruderhaus, erklärt die Hintergründe und theologischen Besonderheiten und die Bedeutung für unser geistliches Leben heute.

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Dr. Norbert Schmidt / Dr. Thorsten Dietz: Wort, Wahrheit, Wirklichkeit

Beiträge zum Gespräch mit Heinzpeter Hempelmann

Heinzpeter Hempelmann hat in den letzten 30 Jahren wie kaum jemand anderes die Entwicklung pietistischer Theologie in Deutschland geprägt und vorangetrieben.
- Seine Impulse zu einer Hermeneutik der Demut haben vielen geholfen, die Bibel zu lieben und zu verstehen.
- Seine Untersuchungen zum Wahrheitsanspruch des Evangeliums haben Mut gemacht, dem Evangelium zu vertrauen und es zu durchdenken.
- Die Auseinandersetzung mit der Postmoderne und den Milieus gegenwärtiger Kultur haben neu dafür sensibilisiert, das eine Evangelium von Jesus Christus in der heute gebotenen Vielfältigkeit zu verkündigen.
Ob in seiner Verarbeitung der Zeitdiagnose Friedrich Nietzsches oder im Gespräch mit dem Neuen Atheismus – Heinzpeter Hempelmann hat neue Horizonte erschlossen, das Evangelium in der Zeit nach dem Christentum zu verstehen und zu kommunizieren.
In den Beiträgen dieser Festschrift nehmen viele Freunde und Schüler seine Anstöße auf und vertiefen sie.

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Dr. Werner Neuer / Klaus Bockmühl: Grundlagen evangelischer Ethik

Beiträge zur Fundamentalethik

Dieser abschließende Band der Bockmühl-Werkausgabe präsentiert 16 Aufsätze zur Grundlegung evangelischer Ethik: Von der Frage der biblischen Grundlage evangelischer Ethik, der theologischen Bewertung der Situationsethik bis hin zum Verhältnis von Reich Gottes und Humanismus und der Auseinandersetzung mit der Ethik des Marxismus. Die Aufsätze bauen auf den biblischen und reformatorischen Grundlagen auf, versuchen aber auch, in ökumenischer Offenheit den Herausforderungen der nachchristlichen Gegenwart gerecht zu werden.

Der Band veranschaulicht eindrucksvoll Bockmühls lebenslanges Bemühen, eine konsequent biblische Ethik darzulegen, auch wenn diese dem Mainstream der zeitgenössischen protestantischen Ethik widerspricht oder sogar zur Modifikation und Korrektur reformatorischer Ethik nötigt.

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Heinzpeter Hempelmann: Stürzen wir nicht fortwährend?

Diskurse über Wahrheit, Dialog und Toleranz

Die Editionsreihe "Wie die wahre Welt zur Fabel wurde" setzt sich mit verschiedenen Positionen postmodernen Denkens im Hinblick auf Kirche und Glauben auseinander. Im Mittelpunkt des zweiten Bandes steht die immer wieder vorgebrachte Forderung nach religiösem Wahrheitspluralismus als Rahmen der Auseinandersetzung der verschiedenen Religionen. Der Autor stellt differenziert die verschiedenen Diskurse dar, würdigt ihre Anliegen, analysiert aber auch deren Probleme und Sackgassen.

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Dr. Helmut Burkhardt: Ethik II/2

Das gute Handeln: Sexualethik, Wirtschaftsethik, Umweltethik und Kulturethik

Rücksichtslose Massenentlassungen, Korruptionsskandale und Steuerhinterziehung prominenter Manager gehen durch die Medien und erregen die Gemüter. Doch angesichts des allgemein festzustellenden Wertezerfalls sind solche Erscheinungen nicht überraschend. Werte - und damit Ethik - sind wieder gefragt und werden zunehmend gefordert. Eine gesellschaftlich relevante Ethik allerdings muss nach Werten fragen, die für Christen und Nichtchristen gleichermaßen gelten und so für jedermann überzeugend sind.
Ausgehend von den Quellen christlicher Erkenntnis fragt Helmut Burkhardt in ständigem Dialog mit den empirischen Wissenschaften umfassend nach dem "guten Handeln", wie es grundsätzlich von jedem Menschen erwartet werden kann - und zwar in allen Bereichen des menschlichen Lebens.

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Dr. Helmut Burkhardt: Ethik Band III

Die bessere Gerechtigkeit: spezifisch christliche Materialethik

Was macht das Leben des Christen besonders?
Nachdem Helmut Burkhard in Band I seines mehrteiligen Ethik-Lehrbuches die Fragen nach Grund und Norm sittlichen Handelns und in Band II die Themen behandelt hat, die Christen und Nichtchristen in gleichem Maße betreffen, beschäftigt sich der 3. und letzte Band mit den spezifisch christlichen ethischen Themenfeldern: Ausgehend von den Normen christlicher Ethik, vor allem der Liebe als Grundnorm, behandelt dieser Band die christliche Gemeinschaft, das christliche Gebet und den christlichen Dienst (Mission und Diakonie). Für alle, die bewusst als Christen leben und handeln wollen.

Stimmen zu Band II:
Die Lektüre dieses Buches lohnt sich ..., nicht nur, weil Burkhardt an vielen Stellen biblische Einsichten für die Ethik fruchtbar macht, sondern auch weil er sich erfolgreich bemüht, enge Glaubens- und Denkhorizonte zu erweitern und dennoch klare Orientierungsgrundlagen zu vermitteln. Prof. Dr. H. Bedford-Strohm, Landesbischof

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Dr. Christoph Raedel: Mitarbeiter der Wahrheit

Christuszeugnis und Relativismuskritik bei Joseph Ratzinger / Benedikt XVI. aus evangelischer Sicht

Joseph Ratzinger gehört zu den einflussreichsten Theologen der Gegenwart. Das Anliegen, die überlieferte Substanz des Glaubens zu bewahren und seine Wahrheit zu verteidigen, zieht sich durch sein theologisches Werk und kirchenleitendes Wirken. Wie kaum ein Papst der Neuzeit vor ihm hat Joseph Ratzinger dabei die theologische Besinnung auf Jesus Christus in ihrer Bedeutung für den Glauben hervorgehoben und sich der Auslegung des biblischen Christuszeugnisses verschrieben.
Zum Ende seines knapp achtjährigen Pontifikats im von ihm verkündeten "Jahr des Glaubens" fragen evangelische Theologen nach dem, was das theologische Werk Ratzingers mit einer reformatorisch-schriftgebundenen evangelischen Theologie verbindet.

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Rolf Hille / Ulrich Neuenhausen: Gemeinde Jesu Christi in einer globalisierten Welt

Gesellschaftliche, kirchliche und theologische Perspektiven

In einem breiten thematischen Spektrum nehmen Referenten des Arbeitskreises für evangelikale Theologie (AfeT) die aktuelle Herausforderung der Gemeinde Jesu Christi in einer globalisierten Welt auf. Dabei werden gesellschaftliche, kirchliche und theologische Perspektiven aufgezeigt. Der Herausgeber Dr. Rolf Hille ist Rektor des Albrecht-Bengel-Hauses und Vorsitzender des deutschen AfeT sowie der Theologischen Kommission der weltweiten evangelischen Allianz.

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Alister McGrath: Der Weg der christlichen Theologie

Eine Einführung

Dieses Buch ist eine Einführung in eines der faszinierendsten Fächer, das man überhaupt studieren kann: Die Christliche Theologie. Auch wenn Ihnen keine alten Sprachen und keine theologischen Fachausdrücke vertraut sind, werden Sie nach der Lektüre einen Überblick über die geschichtliche Entwicklung der Theologie und ihre wichtigsten Lehraussagen bekommen und theologischen Fachdiskussionen mühelos folgen können. Das Buch ist gleichzeitig ein umfassendes Nachschlagewerk zu einzelnen Epochen oder Themen der Theologie, das jedes Kapitel als in sich verständliche Einheit behandelt und mit unfangreichem Glossar und Register sowie Angaben zu weiterführender Literatur die nötigen Querverweise liefert und zum Weiterstudium anregt.

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Dr. Dr. habil. Rainer Mayer / Dr. Peter Zimmerling: Dietrich Bonhoeffer aktuell

Biographie - Theologie - Spiritualität

Die Aktualität Dietrich Bonhoeffers ist ungebrochen. Von Anfang an hat Bonhoeffers Biografie das Interesse auf sich gezogen. Gerade sein Martyrium machte ihn so glaubwürdig. Den zweiten Schwerpunkt bildet Bonhoeffers Theologie. Bereits mit 21 Jahren promoviert, war er ein regelrechtes theologisches Wunderkind. Aufregend ist vor allem die unlösbare Verknüpfung von Frömmigkeit und politischem Engagement. - Bonhoeffers Spiritualität ist für viele Christen unterschiedlichster Konfession zu einer großen Bereicherung geworden. - Neu dazugekommen ist: "Die theologische Begründung des Widerstandes bei Bonhoeffer und ihre Aktualität". Das Buch bietet die wichtigsten Beiträge der vergriffenen Bonhoeffer-Trilogie in einer einbändigen Ausgabe. (Dietrich Bonhoeffer heute / Beten und Tun des Gerechten / Mensch hinter Mauern)

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Dr. Helmut Burkhardt: Die Ethik-Gesamtausgabe

Die komplette Ethik-Reihe von Helmut Burkhardt in vier Bänden zum Serien-Paketpreis:

 

Einführung in die Ethik
Grund und Norm sittlichen Handels (Band I)

Ethik Band II/1
Das gute Handeln

Ethik Band II/2
Sexualethik, Wirtschaftsethik, Umweltethik und Kulturethik

Ethik Band III
Die bessere Gerechtigkeit: spezifisch christliche Materialethik

 

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Christian Herrmann: Leben zur Ehre Gottes - Band 2

Themenbuch zur Christlichen Ethik - Band 2: Konkretionen

Der Titel des Buchprojektes deutet die theozentrische Fokussierung der Ethik an. Dieses Anliegen eint bei aller unterschiedlichen Nuancierung die Autoren, die als Experten für die von ihnen behandelten Themen anzusprechen sind. Sie tragen bei zu dem Versuch, eine evangelikale Ethik als Sammelwerk vorzulegen. Im ersten Band ging es dabei mehr um die so genannte formale Ethik, während sich der zweite Band den materialen Konkretionen widmet.

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Dr. Heinzpeter Hempelmann / Dr. Michael Herbst: Vom gekreuzigten Gott reden

Wie wir Passion, Sühne und Opfer heute verständlich machen können

Warum musste Jesus am Kreuz sterben? Warum muss der Gott der Liebe durch ein Opfer zufrieden gestellt werden, um vergeben zu können? Viele Theologen haben auch heute noch ihre Probleme mit einem Gott, "der auf Blut steht", und viele Kirchenmitglieder begreifen nicht mehr, worum es am Karfreitag überhaupt geht. Wie können wir heute verstehen und theologisch fassen, worum es beim Kreuz Christi, diesem Zentrum des christlichen Glaubens, geht? Und wie kann man es Menschen erklären, für die das "Unworte" oder "böhmische Dörfer" sind? Der Systematiker und Philosoph Heinzpeter Hempelmann und der Praktische Theologe Michael Herbst stellen das Kreuz ins Zentrum und zeigen, dass es auch heute noch "ins Schwarze trifft".

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Heinzpeter Hempelmann: Wirklich auferstanden!

Historische und philosophische Argumente für den Osterglauben

Das Zentrum des christlichen Glaubens darf nicht einfach als Narrheit oder verstaubtes Dogma abgetan werden. Eine sehr gute Grundlage, die Auferstehung als wahr zu erkennen, liefert Heinzpeter Hempelmann. Das wissenschaftlich gründliche, dabei allgemein verständliche Buch untermauert die Glaubwürdigkeit der neutestamentlichen Auferstehungsberichte.
Gegenüber der ursprünglichen Ausgabe mit dem Titel "Die Auferstehung Jesu Christi" hat Heinzpeter Hempelmann das Buch um zwei Kapitel ergänzt.

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Dr. Gregor Heidbrink: Hellmuth Frey als Ausleger des Alten Testaments

Zur Tragfähigkeit seines Ansatzes Pneumatischer Exegese

Hellmuth Frey hat im 20. Jahrhundert besonders durch die von ihm herausgegebene Kommentarreihe "Die Botschaft des Alten Testamentes" Generationen von Bibelauslegern und Predigern geprägt. Mit seinem Ansatz der "Pneumatischen Exegese" begegnet Frey der Frage, wie sich der Glaube, dass die Bibel Gottes Wort sei, mit dem Anspruch verträgt, sie wissenschaftlich auszulegen. Hängt das richtige Verstehen der Bibel von der Vernunft des Auslegers undder wissenschaftlichen Methode ab oder von seiner Befähigung durch den Geist Gottes?
Dieses Buch zeichnet Leben und Werk Freys nach. Es legt dar, wie Frey sowohl eine historisch-kritische Bibelauslegung als auch die Vorstellung von der "Irrtumslosigkeit" der Heiligen Schrift überwindet.

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Alister McGrath: Theologie

Was man wissen muss

Theologie ist Glaube, der nach Einsicht sucht, so Anselm von Canterbury im 11. Jahrhundert. Theologie bietet eine Erklärung des christlichen Glaubens und hilft zu begreifen, warum Christen an verschiedenen wichtigen Stellen unterschiedlich denken. Glaube, Gott, Schöpfung, Jesus, Erlösung, Dreieinigkeit, die Kirche, die Sakramente und der Himmel - Alister McGrath führt leicht verständlich in die wichtigsten Themen der christlichen Theologie ein. Er skizziert, was Altes und Neues Testament dazu zu sagen haben - und was Theologen in Geschichte und Gegenwart darüber gedacht haben und denken. Vertiefende Texte am Ende eines jeden Kapitels regen zum Weiterdenken an. Das "kleine Glossar theologischer Ausdrücke" erklärt die wichtigsten Fachbegriffe

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Christian Herrmann: Leben zur Ehre Gottes - Band 1

Themenbuch zur Christlichen Ethik - Band 1 "Ort und Begründung"

Was macht christliche Ethik aus? Worin liegt ihr Mehrwert und ihre Plausibilität im Unterschied zu konkurrierenden Angeboten und Ansätzen? Welche Bedeutung haben die drei Glaubensartikel für die Begründung der Ethik? Warum macht es Sinn, ethische Orientierungen sowohl in einem Rück- als auch einem Vorausbezug zu definieren? Inwiefern hat die Ethik einen Ort, widerfährt sozusagen als ein Geschehen, das von Theologen zwar nachvollzogen, bekannt, analysiert, aber nicht begründet werden kann?
Der Titel des Buchprojektes deutet die theozentrische Fokussierung der Ethik an. Dieses Anliegen eint bei aller unterschiedlichen Nuancierung die Autoren, die als Experten für die von ihnen behandelten Themen anzusprechen sind. Sie tragen bei zu dem Versuch, eine evangelikale Ethik als Sammelwerk vorzulegen. Im ersten Band geht es dabei mehr um die so genannte formale Ethik, während sich der zweite Band den materialen Konkretionen widmen wird.

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Klaus Bockmühl: Gesetz und Geist

Eine kritische Würdigung des Erbes protestantischer Ethik - BWA I/5

Wir leben in einer Zeit, in der es immer schwerer fällt, tragfähige Normen für moralisches Handeln zu finden. Auch die protestantische Ethik befindet sich gegenwärtig in einer Krise, deren Ursachen zum Teil schon bei den Reformatoren angelegt sind. Klaus Bockmühl analysiert die Ethik der Reformatoren, der reformatorischen Bekenntnisschriften und des protestantischen Kirchenlieds und entdeckt neben vielem Wertvollen auch einseitige Tendenzen: Unevangelische Gesetzlichkeit steht falsch verstandener evangelischer Freiheit gegenüber. Dem gegenüber betont Bockmühl das unauflösliche Miteinander von Gesetz und Geist, die übereinstimmen und sich ergänzen.

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Rolf Hille: Vom Islam herausgefordert

Systematische und praktische Antworten evangelikaler Theologie

In einem breiten thematischen Spektrum nehmen Referenten des Arbeitskreises für evangelikale Theologie (AfeT) aktuelle Herausforderungen seitens des Islam auf. Es geht um die Bedeutung der Scharia, die Frage nach der Gottessohnschaft Jesu, um den Vergleich zwischen der koranischen und der biblischen Offenbarung, um die Forderung einer "abrahamitischen Ökumene" , um Islamismus und Menschenrechte sowie die christliche Mission in islamischen Ländern. Das Arbeitsbuch bietet eine gute Argumentationsgrundlage und Orientierung für die Diskussion mit Muslimen. Der Band wird vertieft durch drei Bibelarbeiten von Dr. Volker Gäckle. Herausgeber ist der AfeT-Vorsitzende, Dr. Rolf Hille.

Mit Beiträgen von Dr. Paul Murdoch, Dr. Bernd Brandl, Prof. Dr. Christine Schirrmacher, Dr. Rolf Hille, Heiko Wenzle, Prof. Dr. Johannes Triebel, Eberhard Troeger, Dr. Volker Gäckle, Dr. Hanna N. Josua.

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Christian Herrmann: Gott und Politik

Eine Einführung in politische Ethik

Kann oder muss man gar mit der Bibel Politik machen? In welcher Weise ist die Bibel für politisches Handeln notwendig? In welchem Verhältnis steht die biblische zur schöpfungstheologischen Begründung der politischen Ethik? Wie geht man als Christ mit Fragen von Toleranz und Pluralismus um? Welche Auswirkungen hat das jeweilige Menschenbild auf die politische Ethik oder auf das Verständnis von Freiheit und Gleichheit? Was lässt sich auf dieser Grundlage zur Staatsform und zu den Typen des Verhältnisses von Staat und Kirche sagen?
Auf diese und viele weitere Fragen versucht die vorliegende Einführung in politische Ethik im Rückbezug auf die Heilige Schrift und in exemplarischer Auseinandersetzung mit vorhandenen Argumentationsfiguren Antworten zu geben. Das Buch richtet sich an Christen, die politisch interessiert sind, und an politisch Interessierte, die nach der Relevanz christlicher Ethik für politisches Handeln fragen.

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Dr. Berthold Schwarz: Leben im Sieg Christi

Die Bedeutung von Gesetz und Gnade für das Leben des Christen bei John Nelson Darby

Mit dem Namen John Nelson Darby (1800-1882), der die Brüderbewegung prägte, wird oft aus Unwissenheit oder aufgrund schlechter Erfahrungen "Enge", "Strenge" und "Gesetzlichkeit" verbunden. Berthold Schwarz zeigt auf, dass dieses Vorurteil keinesfalls die Auffassung und Lehre Darbys angemessen widerspiegelt. Für Darby sind die Identität des Christen, seine Rechtfertigung und auch seine Heiligung einzig und allein im "Sieg Christi" verankert. Hieraus leiten sich dann unmittelbare Folgen für den konkreten Lebenswandel ab. Ein Buch, das nicht nur den Theologen zu einem erneuten oder vertieften Nachdenken anregt, sondern auch den Christen in seiner Existenz herausfordert.

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Heinzpeter Hempelmann: Was sind denn diese Kirchen noch ... ?

Christliche Gemeinde vor den Provokationen der Postmoderne

"Was sind denn diese Kirchen noch, wenn sie nicht Grüfte und Grabmäler Gottes sind?" - so fragte einst Friedrich Nietzsche. Doch Gott ist im wissenschaftlichen Horizont nicht "tot" , sondern "lebendiger" als man vermuten könnte.
In der postmodernen Zeit wächst eine neue Offenheit für religiöse Ideen, sogar für den Gott der Christen. Doch nimmt die christliche Gemeinde diese Herausforderung überhaupt wahr? Ist sie nicht selbst im postmodernen Denken verhaftet, wenn nicht gar gefangen? Eine spannende Analyse eines profilierten Denkers.

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Christian Herrmann: Rechenschaft des Glaubens

Festschrift für Rolf Hille zum 60. Geburtstag

Pfr. Dr. Rolf Hille steht mit Person und Wirken wie kaum jemand anderes im deutschsprachigen Raum für das Bemühen der evangelikalen Bewegung, individuelle Frömmigkeit mit intellektueller Durchdringung und Bezeugung zu verbinden. Rechenschaft abzulegen vom Glauben im fairen Dialog mit den geistigen Strömungen der Zeit und sich dabei stets der Verwurzelung im geoffenbarten Wort Gottes, der Heiligen Schrift, bewusst zu sein, war und ist das Anliegen Rolf Hilles, dessen 60. Geburtstag bei einer akademischen Feier im Mai 2007 begangen wurde. Die vier Beiträge dieser Tagung beleuchten die apologetische Situation von verschiedenen Aspekten her: Wahrheitsverständnis, Vermittlungsproblem, Pluralismusproblem, Schriftverständnis.
Eine Fundgrube für evangelikale Theologie stellt auch die Bibliographie der Werde des Jubilars dar.

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Rolf Hille: Wer ist Gott?

Unser Glaube an den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist

Jeder kennt sie, und keiner versteht sie. Dieser Widerspruch trifft das Problem, das viele Christen mit der Trinitätslehre haben. Unter dem Titel "Wer ist Gott?" legen Dozenten des Tübinger Albrecht-Bengel-Hauses ein theologisches Studien- und Arbeitsbuch vor. Aus biblischer, dogmatischer und praktisch-theologischer Perspektive wird das vielschichtige Thema der Trinitätslehre kompetent und verständlich erörtert. Eine wichtige Hilfe sowohl für Theologiestudenten an der Universität, an Akademien und Seminaren als auch für Pastoren und Religionslehrer. Der theologisch interessierte und gebildete Laie wird das Buch ebenfalls mit Gewinn lesen.

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Philipp Jakob Spener / Dr. Kurt Aland / Dr. Beate von Tschischwitz: Die Werke Philipp Jakob Speners - Studienausgabe

Band II: Der christliche Glaube

Ph. J. Spener (1635-1705) ist nach Martin Luther der wichtigste und am weitesten wirkende evangelische Theologe der Neuzeit. Mit seinen Pia desideria von 1675 löste er die Bewegung des lutherischen Pietismus aus. Mit Recht wird er als "Vater des Pietismus" bezeichnet. Er ist Verfasser zahlreicher Predigten, Bibelerklärungen, Verteidigungsschriften, Vorreden, seelsorgerlicher Ratschläge und eines sehr umfangreichen Briefwechsels.

Inhalt:
Der innerliche und geistliche Friede oder der Friede Gottes (1686),
Drei christliche Predigten von des wahren Christentums Art, Pflichten und Vorteil (1692),
Wiederholungs-Predigten (Frankfurtisches Denkmal) (1686),
Sprüche Heiliger Schrift (1693),
Die lautere Milch des Evangeliums oder die Lehre von den Gnaden- und Heilsschätzen (1685).

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Klaus Bockmühl / Dr.Dr.habil. Rainer Mayer: Leben nach dem Willen Gottes

Schriften zur Materialethik - BWA II/3

Klaus Bockmühl hat sich tiefgehend mit ethischen Fragen auseinander gesetzt. In diesem Sammelband sind seine Beiträge zu diesem Themenbereich zusammengefasst. Schwerpunkte sind z.B. die Ehe-Ethik oder Fragen zum Umgang mit homosexueller Orientierung. Außerdem geht es um grundsätzliche Themen christlicher Lebensführung, um die soziale Verantwortung, den Umgang mit den Geboten, um einfachen Lebensstil, Mission und Nachfolge Jesu Christi heute. Der Band ist eine Fundgrube für alle, die eine klare biblische Orientierung im ethischen Dschungel suchen.

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Horst Afflerbach: Die heilsgeschichtliche Theologie Erich Sauers

 

Erich Sauer (1898-1959) war in den in seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten einer der einflussreichsten evangelikalen Theologen. Sein heilsgeschichtlicher theologischer Ansatz fand weltweit große Beachtung; seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er bekleidete dabei keinen universitären Lehrstuhl, sondern war Schulleiter der Bibelschule Wiedenest. Daher hat sich die akademische Welt bislang nur in geringem Umfang mit Leben und Werk Erich Sauers auseinandergesetzt. Horst Afflerbach untersucht in seiner Arbeit Leben und Theologie Erich Sauers - insbesondere im Kontext missionarischer Verantwortung.

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Dr. Daniel Rüegg: Der sich schenkende Christus

Adolf Schlatters Lehre von den Sakramenten

Taufe und Abendmahl: Seit der Zeit der Apostel sind diese beiden Sakramente bis heute Mittel und Zeichen, die Christen aller Konfessionen gemeinsam sind. Auch wenn sie unterschiedlich ausgelegt werden. Adolf Schlatter (1852-1938) ist ein Grenzgänger, der sich in das übliche konfessionelle Schema nicht einordnen lässt. Er erwartete eine Überwindung der konfessionellen Unterschiede einzig von einem Prozess kritischer Selbstprüfung im Licht der Heiligen Schrift.

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Hermann Cremer: Die christliche Lehre von den Eigenschaften Gottes

Herausgegeben von Helmut Burkhardt

Wer ist Gott? Wie ist Gott? Diese Kernfragen der Theologie beschäftigen Menschen seit Jahrhunderten. Seit der Antike versuchen Philosophen und Theologen diese Fragen zu beantworten. Zum Ende des 19. Jahrhunderts setzte sich der lutherische Bibeltheologe Hermann Cremer mit diesen Fragen grundsätzlich auseinander und definierte die Eigenschaften Gottes aus der Bibel selbst heraus. Dabei grenzte er sich entscheidend von der "Gotteslehre" Platos oder Immanuel Kants ab. Das 1897 erstmals erschienene Werk ist unter Fachleuten weiterhin hochgeschätzt. Fast hundert Jahre nach dem Erscheinen bezeichnet Wolfhart Pannenberg in seinem Buch Systematische Theologie, Band 1, S. 398, Göttingen 1988, Cremers Arbeit als den bedeutendsten Beitrag der neueren Theologie zur Lehre von den Eigenschaften Gottes.

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Pfarrer Mathias Kürschner: Martin Luther als Ausleger der Heiligen Schrift

Für Martin Luther, einen der bedeutendsten Ausleger der Heiligen Schrift aller Zeiten, stand fest: Die Bibel als Wort Gottes hat eine eigene Klarheit, die sich jedem erschließt, der mit aufrichtigem Herzen nach der Wahrheit des Evangeliums sucht. Die Heilige Schrift legt sich selbst aus, weil sie durch Gottes Geist erschlossen wird. Darin zeigt sich auch ihre Inspiration und ihre Offenbarungstätigkeit. Angemessen auslegen und verstehen kann man die Heilige Schrift nur, wenn man sich "ihren Worten" (äußere Klarheit) stellt und von "ihrer Sache" (innere Klarheit) ergriffen ist. In Gebet (oratio), Schriftbetrachtung (meditatio) und in der Anfechtung (tentatio) lernt man ihre Wahrheit kennen und bezeugen.

 

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Dr. Helmut Burkhardt: Ethik II/1

Das gute Handeln

Religionsethik, Humanetik und Sozialethik
Der zunehmend schnelle gesellschaftliche Wandel hat frühere Selbstverständlichkeiten in Lebensanschauung und Lebensführung überholt. An ihre Stelle ist eine weit verbreitete Verhaltensunsicherheit getreten. Die Frage: "Warum soll ich eigentlich was tun?" wird ganz neu gestellt. Auch christliche Normen sind von dieser Unsicherheit erfasst.
Die hier vorgelegte Ethik versucht, in dieser Situation Orientierungshilfe zu geben. Sie tut es unter sorgfältiger Berücksichtigung der Wirklichkeit und in der steten Rückbesinnung auf das als maßgeblich angesehene Zeugnis der Heiligen Schrift. Auf diese Weise ist ein eigenständiger, systematisch durchdachter Entwurf theologischer Ethik entstanden, der zugleich offen ist für das Gespräch mit anderen Ansätzen, auch solchen, die nicht von christlichen Voraussetzungen ausgehen.

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Klaus Bockmühl: Herausforderungen des Marxismus

Verdrängte Hintergründe und bleibende Anfragen - BWA I/4

Während der "real existierende Sozialismus" in den letzten zwei Jahrzehnten eine Niederlage nach der anderen erlebt hat, geistert der Marxismus als Ideologie noch immer durch viele Köpfe. Als praktisches Modell hat er zwar ausgedient, theoretisch ist er aber noch sehr lebendig. Der Verfasser macht deutlich: Der Marxismus dient nach wie vor vielen Intellektuellen als Ersatzreligion, die gläubige Verehrung erfährt. Klaus Bockmühl gilt - vor allem durch seine Dissertation zu diesem Thema - als ausgezeichneter Marxismus-Kenner. In diesem Buch bietet er ein qualifiziertes Rüstzeug für die Auseinandersetzung mit dieser keineswegs erledigten Ideologie. Die Bockmühl-Werkausgabe umfasst etwa 16 Bände, deren Erscheinen innerhalb der nächsten Jahre geplant ist.

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Klaus Bockmühl: Verantwortung des Glaubens im Wandel der Zeit

Theologie im 19. und 20. Jahrhundert - BWA III/3

Theologie hat die Aufgabe, stets neu und in eigener Verantwortung die Wahrheit des christlichen Glaubens aufzunehmen und im Gespräch mit den Zeitgenossen zu bezeugen. Sie tritt an diese Aufgabe aber nie vorurteilsfrei heran, sondern ist immer auch schon von bestimmten theologischen und philosophischen Überlieferungen vorgeprägt. Gegenwärtige Orientierung ist deshalb nur möglich in Kenntnis der geistigen Arbeit vergangener Generationen. Beginnend mit Friedrich Schleiermacher, über Vertreter liberaler Theologie (wie z.B. F.Chr. Baur und A. Ritschl) wie auch erwecklicher Theologie (wie z.B. A. Tholuck und J.T.Beck) bis hin zu den führenden Personen der Theologie im 20. Jahrhundert (wie Karl Barth, Emil Brunner, Rudolf Bultmann oder auch Hermann Cremer, Adolf Schlatter und Karl Heim) kommt die ganze Breite der theologischen Wissenschaft zweier Jahrhunderte zum Tragen. Auch viele nicht so bekannte Namen werden der Vergessenheit entrissen, ebenso bedeutende amerikanische und skandinavische Theologen.

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Klaus Bockmühl: Was heißt heute Mission?

Entscheidungsfragen der neueren Missionstheologie - BWA I/3

Das Buch, 1974 zum ersten Mal erschienen, beschreibt in seinem 1. Teil die Hochblüte der Missionstheologie in den Jahren 1940 bis 1960. Es erinnert die Kirche an ihre eigentliche Aufgabe, indem es Mission im biblischen Sinn begründet, den Träger, Inhalt und das Ziel des missonarischen Auftrags beschreibt. In seinem 2. Teil beleuchtet es die Entwicklung des Missionsgedankens der großen Konferenzen von Neu Delhi 1961 über Uppsala 1968 und Bangkok 1973 bis zum Lausanner Kongress für Weltmission 1974, indem es auf die sich anbahnenden Verschiebungen des Missionsverständnisses hinweist und Alternativen dazu aufzeigt.
Dr. Helmuth Egelkraut, der Herausgeber dieses Bandes, beschreibt den weiteren Gang des Missionsverständnisses über das Jahr 1975 hinaus bis heute, wobei er auf die zukunftsträchtigen Elemente des missiologischen Entwurfs von Klaus Bockmühl hinweist. Mit diesem Werk liegt der vierte Band der Bockmühl-Werkausgabe (BWA) vor. Der Herausgeber Dr. Helmuth Egelkraut ist erfahrener Missionspraktiker und war Dekan der Hochschule für Mission in Korntal. Die Bockmühl-Werkausgabe umfasst etwa 16 Bände, deren Erscheinen innerhalb der nächsten Jahre geplant ist.

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Klaus Bockmühl: Denken im Horizont der Wirklichkeit Gottes

Schriften zur Dogmatik und Theologiegeschichte - BWA II/1

Klaus Bockmühl (1931-89) hat stets in zwei Richtungen argumentiert: Nach innen, indem er Kirche und Christen mahnt, fest mit der Wirklichkeit des lebendigen Gottes zu rechnen, und nach außen, indem er den Säkularismus mit seinen Ideologien als modernen Götzendienst entlarvt und zur Umkehr aufruft. - In einer Zeit, in der biblisch klare Konturen leicht verschwimmen, ist es eine Wohltat, jemandem zu begegnen, der im Horizont der Wirklichkeit Gottes denkt und lebt. Die Bockmühl-Werkausgabe umfasst etwa 16 Bände, deren Erscheinen innerhalb der nächsten Jahre geplant ist.

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Philipp Jakob Spener / Dr. Kurt Aland / Dr. Beate von Tschischwitz: Die Werke Philipp Jakob Speners / Studienausgabe

Band I : Die Grundschriften, Teil 1

Philipp Jakob Spener (1635 - 1705) ist nach Luther der wichtigste und am weitesten wirkende evangelische Theologe der Neuzeit. Mit seinen Pia desideria von 1675 hat er den lutherischen Pietismus als Bewegung ausgelöst und ihn Jahrzehnte hindurch bestimmt. Mit Recht wird er als der "Vater des Pietismus" bezeichnet. Seine zahlreichen Predigten, Bibelerklärungen, Verteidigungsschriften, Vorreden, seelsorgerlichen Ratschläge und sein umfangreicher Briefwechsel lassen seine große Bedeutung erahnen.
Dennoch ist es in den rund 300 Jahren seit Speners Tod nicht zu einer Gesamtausgabe seiner Werke gekommen. Diesem Mangel wird nun endlich durch eine Auswahl der Schriften Speners abgeholfen, in denen sein Anliegen konzentriert zur Sprache kommt. Sie sind auch für den heutigen Leser von Bedeutung. Jeder Schrift ist eine Einführung vorangestellt, den Texten selbst ist ein textkritischer sowie vor allem ein Sachapparat beigegeben, d. h. sachliche Erläuterungen zur jeweiligen Schrift und ihrem gesamten Umfeld.

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Helmut Burkhardt (Hrsg.): Christliche Ethik im Wandel der Systeme

Bericht der AfeT-Studienkonferenz 1993

"Was haben wir zu bieten, wenn der Kommunismus in zwanzig Jahren am Ende ist?" Diese eindringliche Frage stellte Klaus Bockmühl 1973 den Hörern seiner Ethikvorlesungen auf St. Chrischona. Die zwanzig Jahre sind um. Die Frage aber ist nach wie vor unbeantwortet: Haben wir als der biblischen Wahrheit verpflichtete Christen in die gegenwärtige Orientierungskrise in Ost und West hinein etwas zu bieten? Die 8. Theologische Studienkonferenz des Arbeitskreises für evangelikale Theologie, die 1993 in Bad Blankenburg in Thüringen stattfand, nimmt hierzu Stellung.

  • Rainer Mayer: Christliche Ethik zwischen Staatshörigkeit und Staatsverdrossenheit
  • Werner Leich: Konflikterfahrungen als Christ in einem totalitären System
  • Rudolf Decker: Politik in der Verantwortung vor Gott und den Menschen
  • Werner Lachmann: Ökologie und Wirtschaft - Zwölf Thesen und andere ...
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