Artikel mit dem Tag "Bonhoeffer"



Die Briefe aus dem Gefängnis - Es gibt hier in der Zelle keine größere Freude als Briefe. Briefe waren für Dietrich Bonhoeffer im Gefängnis eine Art Lebenselixier. Durch sie konnte er weiterhin Anteil nehmen am Leben seiner Lieben und in den Briefen, die er selber schrieb, konnte er sich der Außenwelt mitteilen. Persönliches und theologische Überlegungen sind darin untrennbar miteinander verwoben.

Gebete, Gedichte und Gedanken aus dem Gefängnis - In Gebeten, Gedichten und anderen Gedanken, die Dietrich Bonhoeffer während seiner Haft von 1943-1945 zu Papier gebracht hat, verarbeitet er nicht nur die Trennung von allem, was sein bisheriges Leben ausmachte - er weitet den Blick auf die Zukunft. Er weiß sich in allen Kämpfen und Anfechtungen "von guten Mächten wunderbar geborgen".

Dietrich Bonhoeffer: einer der führenden Köpfe der Bekennenden Kirche und des Widerstands im Dritten Reich. Leiter des verbotenen Predigerseminars der Bekennenden Kirche in Finkenwalde. Lutherischer Theologe. Gründer der ersten evangelischen Kommunität. Poet. Märtyrer. Ein Kirchenvater des 20. Jahrhunderts. Ein Heiliger? Vor allem ein Christ, der Jesus nachfolgte! Dietrich Bonhoeffers Werke sind heute Klassiker: Gemeinsames Leben. Nachfolge. Widerstand und Ergebung.

Das Gebetbuch der Bibel - Mitten in der NS-Zeit, als die Deutschen Christen das Alte Testament abschaffen wollten, wollte Dietrich Bonhoeffer mit diesem Buch den Psalmen und dem Psalmengebet wieder Heimatrecht in der evangelischen Spiritualität verschaffen. Der Psalter war das Gebetbuch Jesu – wie hat er sie gebetet und was heißt es für Christen heute, die Psalmen im Glauben an Jesus Christus zu beten?

Theologische Auslegung von Genesis 1-3 - Als die Nationalsozialisten 1933 an die Macht kamen, legte Dietrich Bonhoeffer im Rahmen einer Vorlesung an der Berliner Universität die ersten drei Kapitel der Bibel als Buch der Kirche aus. In dieser Ausarbeitung macht er deutlich, was Schöpfung für das persönliche Glaubensleben bedeutet.

"Billige Gnade ist der Todfeind unserer Kirche. Unser Kampf heute geht um die teure Gnade." - Für Dietrich Bonhoeffer gibt es keinen lebendigen Glauben ohne Gehorsam. Seit seinem Studienaufenthalt in New York, wo er eine Hinwendung zu einem persönlichen Christusglauben erlebte, sind seine Theologie und Spiritualität geprägt von der Sehnsucht, die Anweisungen der Bergpredigt wörtlich zu nehmen.

Dietrich Bonhoeffer gründete die erste evangelische Kommunität mit gemeinsamem Leben im 20. Jahrhundert – das Bruderhaus des Predigerseminars der Bekennenden Kirche. In „Gemeinsames Leben“, seinem meistverkauften Buch, schreibt er über den Wert gemeinsamer geistlicher Übungen. Dabei zeigt er sich als Pionier der Bibel-Meditation und als Vorkämpfer für die Erneuerung der evangelischen Beichte.

Biographie - Theologie - Spiritualität - Die Aktualität Dietrich Bonhoeffers ist ungebrochen. Von Anfang an hat Bonhoeffers Biografie das Interesse auf sich gezogen. Gerade sein Martyrium machte ihn so glaubwürdig. Den zweiten Schwerpunkt bildet Bonhoeffers Theologie. Bereits mit 21 Jahren promoviert, war er ein regelrechtes theologisches Wunderkind. Aufregend ist vor allem die unlösbare Verknüpfung von Frömmigkeit und politischem Engagement.